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Verpackungstechnik Etiketten sichern Cookie-Verpackungen

Wie man ungewöhnlich große und damit recht schwer zu positionierende Verschluss- und Kennzeichnungsetiketten präzise und effizient anbringt, zeigen sechs Herma-400-Etikettierer bei einem kanadischen Hersteller von Cookies.

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Die Clamshell-Verpackungen für Cookies müssen auf mehreren Seiten möglichst präzise etikettiert werden.
Die Clamshell-Verpackungen für Cookies müssen auf mehreren Seiten möglichst präzise etikettiert werden.
(Bild: Herma)

Die IPS International Packaging Systems GmbH aus Crailsheim, ein Unternehmen der Schubert-Gruppe, hat bei der kanadischen Bäckerei eine neue Verpackungsstraße für Cookies konzipiert und in Betrieb genommen. Ziel war es, den Produktionsbetrieb zu automatisieren und möglichst unterbrechungsfrei zu gestalten. Ein wichtiger Bestandteil dieser Anlage ist der Case Packer, in dem das Gebäck verpackt, etikettiert und in Versandkartons geladen wird. Hier galt es, eine Lösung für die Etikettierung der Cookies in „Clamshell“-Verpackungen zu finden. Die Etiketten stellen dort sicher, dass die Verpackungen geschlossen bleiben. Da die Cookies keine weitere Umverpackung haben, spielt die optisch perfekte Positionierung der Etiketten aber ebenfalls eine große Rolle.

Enge Zusammenarbeit von IPS, Herma und Gerhard Schubert

Weil die Baureihe Herma 400 für ihre große Flexibilität bei sehr unterschiedlichen Einbau- und Etikettiersituationen bekannt ist, setzte IPS an dieser Stelle auf die Zusammenarbeit mit dem Etikettierexperten Herma sowie mit dem auf Verpackungsmaschinen spezialisierten IPS-Mutterhaus, der Gerhard Schubert GmbH. Die Etikettenposition oben, stirnseitig und unten bei einer Etikettenlänge von 240 beziehungsweise 290 mm und einer Breite von 69 beziehungsweise 89 mm auf drei verschiedenen Clamshell-Formaten erforderte konstruktive Anpassungen.

„Bei der Etikettenpositionierung war unser Know-how jenseits von Standardanwendungen gefragt“, erklärt der Herma-Projektleiter Michael Kürner. „Hier haben wir daher eine technisch anspruchsvolle Lösung entwickelt – sie basiert auf servoangetriebenen Vakuumbändern, die die recht langen Etiketten millimetergenau und faltenfrei aufbringen. Damit erreichen wir einen exzellenten Präzisionsgrad.“

Prognostizierte Leistung bei allen Formaten erreicht

Zuvor werden die Clamshells von einem Auflichtscanner erfasst, mit einem Vierachsroboter umgesetzt und den Etikettierer-Transportbändern zugeführt. Bandgeschwindigkeit, Position der Seitenführung und Oberführung sowie die Etikettenspendeposition sind im Programm der Anlage formatabhängig hinterlegt. Die Anbindung der Etikettierer an die übergeordnete Schubert-Steuerung wurde ebenfalls speziell für diese Anwendung entwickelt. Die Gesamtlösung mit drei parallel betriebenen Etikettierern sowie drei Standby-Geräten, die bei Störungen oder Etikettenmangel einspringen, bewältigt mehr als 140 Clamshell-Verpackungen in der Minute.

„Mit der Unterstützung von Herma bei der Inbetriebnahme, der Schulung in Kanada und der Optimierung sind wir sehr zufrieden“, so Thomas Niever, zuständiger Projektleiter bei IPS. „Die geplante Leistung und Etikettiergenauigkeit wird bei allen Formaten voll erreicht.“

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