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Nachhaltigkeit Etikettenhersteller Herma fährt klimaneutral

Bereits im sechsten Jahr fährt der komplette Fuhrpark von Herma – das sind immerhin über 75 Pkw – quasi klimaneutral. Dank eines speziellen Recyclings von nicht mehr benötigtem silikonisierten Etiketten-Unterlagenpapier haben die Filderstädter im vergangenen Jahr rund 457 t CO2 eingespart. Demgegenüber stehen nur knapp 400 t CO2-Ausstoß des gesamten Herma-Fuhrparks.

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Wo etikettiert wird, fällt Unterlagenpapier an, oft in großen Mengen. Es lohnt sich, dieses wiederaufzubereiten.
Wo etikettiert wird, fällt Unterlagenpapier an, oft in großen Mengen. Es lohnt sich, dieses wiederaufzubereiten.
(Bild: Herma)

Dieser beachtliche Beitrag zum Umweltschutz wird möglich durch ein spezielles Recyclingprogramm des silikonisierten Unterlagenpapiers, rund 229 t im vergangenen Jahr. Die bei der Wiederaufbereitung vermiedenen etwa 457 t Kohlendioxid wären andernfalls bei der Herstellung von Produkten aus Frischfasern angefallen.

„Damit sind wir auch im vergangenen Jahr wieder klimaneutral gefahren. Und das, obwohl bei uns vergleichsweise wenig Unterlagenpier als Reststoff anfällt, weil es ja Teil des von uns produzierten Haftmaterials ist“, kommentiert Dr. Thomas Baumgärtner, Herma-Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Haftmaterial.

Nahe am geschlossenen Stoffkreislauf

Schon seit 2010 führen die Selbstklebeprofis mit Sitz in Filderstadt dem Spezialisten Cycle4Green nicht mehr benötigtes Unterlagenpapier aus der Produktion zu. Mit Hilfe von Cycle4Green und dem österreichischen Papierhersteller Lenzing entsteht daraus hochwertiges Etikettenpapier oder erneut Unterlagenpapier, was beides unter anderem auch wieder von Herma eingesetzt wird.

„Wir kommen damit dem ,Cradle-to-Cradle-Prinzip‘ schon recht nahe, also einem mehr oder weniger geschlossenen Stoffkreislauf“, so Baumgärtner. Auch zukünftig will Herma das System von Cycle4Green unterstützen und hofft weiterhin, möglichst viele ihrer Kunden ebenfalls zu einer Teilnahme an der Recyclinginitiative zu mobilisieren, wie es heißt. Denn es lohne sich – fürs Klima und für die Unternehmen, die das Unterlagenpapier andernfalls kostenpflichtig entsorgen müssten.

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