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Steigtechnik Euroline schafft Platz für Sonderkonstruktionen

Mehr als 1000 m² Nutzfläche, rund 10 m Höhe, mit moderner Kranbahn für den Bau großer Sonderkonstruktionen – dies wird die neue Produktionshalle des Steigtechnik-Herstellers Euroline, Bad Pyrmont. Damit wird der mittelständische Betrieb seine Produktionskapazität für Sonderlösungen beinahe verdoppeln.

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Große Steigtechnik-Sonderkonstruktionen können in der neuen Produktionshalle von Euroline problemlos gefertigt werden. (Bild: Euroline)
Große Steigtechnik-Sonderkonstruktionen können in der neuen Produktionshalle von Euroline problemlos gefertigt werden. (Bild: Euroline)

„Eigentlich passt solch rasantes Wachstum gar nicht in unsere Philosophie“, erläutert Florian Schlichte, der jetzt auch das Ruder der Geschäftsführung von seinem Vater, Friedrich Schlichte, übernahm. „Unser Betrieb ist immer behutsam gewachsen, Stabilität und sichere Arbeitsplätze haben bei uns Priorität. 2011 wird unser historisches Rekordjahr: Wir mussten für das wachsende Geschäft mit Aluminium-Sonderlösungen die Produktion ausweiten, sonst hätten wir sogar Aufträge ausschlagen müssen.“

Flugzeug-Wartungsdocks bekommen ein neues Zuhause

Die bisherige Produktionshalle für Sonderkonstruktionen war mit einer Fläche von rund 1250 m2 und einer maximalen Höhe von 6 m der Nachfrage nicht mehr gewachsen. Besonders großvolumige Projekte, wie die Fertigung von Wartungsdocks für Flugzeuge, konnten nicht oder nur mit Schwierigkeiten realisiert werden. Die individuellen Steigtechniklösungen werden grundsätzlich einmal komplett aufgebaut – da reichte die Höhe der alten Halle nicht mehr aus und auch in der Breite standen die Aufträge bereits eng beieinander.

Als ausschlaggebend für viele neue Aufträge sieht Schlichte die seit Jahren stetig wachsende Nachfrage nach komplexen Steigtechnik-Sonderkonstruktionen und die Technikkompetenz seines Unternehmens. „Unsere Konstrukteure haben 2011 Entwicklungen realisiert, die uns sehr viel weiter bringen – unter anderem eine sehr präzise elektrische Steuerung für unsere Bühnen. So stehen wir den großen Wettbewerbern in nichts mehr nach.“

Erste Aufträge kommen aus dem Ausland

Der Vorteil des vergleichsweise kleinen, mittelständisch geprägten, inhabergeführten Unternehmens sei geblieben, wie es heißt: Flexibilität, Arbeit nah am Kunden, auch kniffelige Aufträge schnell erbringen. Dies sei am Markt nicht unbemerkt geblieben und Euroline konnte im laufenden Jahr die ersten größeren Aufträge auch international ausliefern – sogar bis nach Shanghai, wo individuelle Überstiege für Forschungsanlagen gefordert waren.

Die neue Produktionshalle bietet mit viel Nutzfläche, 10 m Höhe und einer modernen, 8 m hohen Kranbahn alles, um auch große Konstruktionen zu realisieren. Hier fertigt das Unternehmen künftig vor allem individuelle Aluminiumkonstruktionen wie Dacharbeitsstände, elektrisch betriebene Arbeitsbühnen, Laufsteganlagen, große Wartungsdocks für Flugzeuge, aber auch Standardprodukte wie Treppen, Podeste, Überstiege und Wartungsbühnen. Schlichte: „Wir sehen positiv in die Zukunft und erhöhen deshalb bereits die Zahl unserer Mitarbeiter.“

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