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Logistiksysteme Exklusiv: Kiva-Nachfolger – was planen die Deutschen?

| Redakteur: Robert Weber

Vor einem Jahr sprachen viele Logistiker über das Kiva-System für das Lager. Dann wurden die Amerikaner von Amazon gekauft und es wurde wieder ruhiger um die Roboterlösung aus den USA. Jetzt will ein deutscher Maschinenbauer angreifen. Offizielle Aussagen gibt es noch nicht.

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Auf der Logimat begeisterte die Kiva-Lösung die Logistiker.
Auf der Logimat begeisterte die Kiva-Lösung die Logistiker.
(Bild: Dalke)

Auf der Logistikmesse „Transport Logistic“ in München präsentierte ein mit den Planungen vertrauter Berater den Zuhörern des MM-Logistik-Forums „E-Commerce trifft Logistik“ Bilder, Grafiken und Videos zu dem neuen Intralogistikprodukt. Die Lösung des bayerischen Maschinenbauers basiert auf kleinen Robotern, die durch die Lagerhalle fahren und die Waren zur Pickstation bringen. Gleichzeitig setzen die Bayern auf flexible Regalaufbauten, aus denen der Kommissionierer die Ware entnehmen kann und seine Kartons anschließend füllt. Die Lösung könnte vor allem für den Versandhandel interessant sein. Induktionsschleifen sollen die Roboter nicht brauchen, hieß es. Damit wäre die Anwendung flexibel einsetzbar, kostengünstig und könnte auch nach einem Umzug schnell wieder genutzt werden.

Kiva-Projekte sind seit der Übernahme durch Amazon in Europa Mangelware. Dabei erntete die Anwendung auf der Fachmesse Logimat viel Aufmerksamkeit und Interesse bei den Fachbesuchern. Ein Kiva-Projekt, das noch realisiert wurde, ist das Timberland-Logistikzentrum in den Niederlanden.

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