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Transportlogistik Fahrerlos durch Australien

| Redakteur: Robert Weber

Der Bergbaukonzern Rio Tinto will in Australien automatische Züge ohne Lokführer einsetzen. Das Unternehmen will dafür bis zu 365 Mio. Euro in das Logistikprojekt investieren. Das berichtet die „Technology Review“.

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Noch fahren die Züge von Rio Tinto mit einem Lokführer an Bord. In Zukunft könnten sie automatisch unterwegs sein. (Bild: Christian Sprogoe, Rio Tinto)
Noch fahren die Züge von Rio Tinto mit einem Lokführer an Bord. In Zukunft könnten sie automatisch unterwegs sein. (Bild: Christian Sprogoe, Rio Tinto)

Die Eisenerzvorkommen in der Region Pilbara sollen in Zukunft automatisiert zu den Seehäfen Australiens transportiert werden. Rio Tinto will in den nächsten drei Jahren das längste automatisierte Schienennetz der Welt in Betrieb nehmen, schreibt „Technology Review“. Bis zu 1300 km lang soll die Strecke sein, auf der dann computergesteuert die Güterzüge verkehren. Die Technik sei erprobt, heißt es in dem Bericht.

Mehr Flexibilität in den Transportprozessen

Bis zu 365 Mio. Euro wollen die Bergbauexperten in das Projekt „Auto Haul“ investieren, heißt es weiter. Das Ziel des Unternehmens: Mehr Flexibilität in den Logistik- und Transportprozessen und weniger Kohlendioxidausstoß. Die Mitarbeiter der Eisenbahngesellschaft sollen zukünftig die Wartung und Instandhaltung der Züge übernehmen.

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