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Fördertechnik Fahrerloses Transportsystem arbeitet selbstständig oder als Teamplayer

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Bei dem Auto Pallet Mover ERC 215a handelt es sich um eine automatisierte Fahrzeuglösung von Jungheinrich. Diese wurde speziell für den Einsatz von innerbetrieblichen Transporten konzipiert.

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Der Auto Pallet Mover ERC 215a wurde speziell für den Einsatz von innerbetrieblichen Transporten konzipiert.
Der Auto Pallet Mover ERC 215a wurde speziell für den Einsatz von innerbetrieblichen Transporten konzipiert.
(Bild: Jungheinrich)

Der Deichselstapler vom Typ ERC 215a, der mit der neuesten Generation der umweltfreundlichen Drehstromtechnik ausgestattet ist und im Lager selbstständig fährt, kann Lasten von bis zu 1500 kg aufnehmen, transportieren und abgeben. „Das Fahrzeug ist eine wirtschaftliche Alternative bei standardisierten Transportaufträgen“, betont Dr. Martin Schwaiger, Leiter APM bei Jungheinrich. Die Einsatzschwerpunkte dieses fahrerlosen Transportsystems liegen vor allem in regelmäßigen Routineaufgaben. Das Fahrzeug erreicht Hubhöhen von bis zu 4000 mm, lässt sich bei Bedarf aber auch für höhere Hübe auslegen.

Schnelle Integration in die bestehende Infrastruktur

Der kurze, mit einem sehr kleinen Wenderadius ausgestattete Auto Pallet Mover kann in bestehende Lagerverwaltungssysteme eingebunden werden. „Die Integration in die jeweilige Infrastruktur ist dabei einfach, schnell und sicher zu realisieren“, so Schwaiger weiter. Durch Reflektoren orientiert sich das Gerät per Lasernavigation millimetergenau im Lager. Dadurch werden Transportschäden an der Ware sowie Schäden an Maschinen und Regalen minimiert. „Der modulare Systemaufbau schafft dabei die besten Voraussetzungen für eine einfache und flexible Aufnahme weiterer Fahrzeuge“, so Schwaiger weiter.

Integriertes Personenschutzsystem

Der ERC 215a verfügt über ein bereits werksseitig installiertes Personenschutzsystem. Dieses besteht aus einem in Antriebsrichtung (in Lastrichtung optional) befestigten Laserscanner sowie aus in Lastrichtung eingebauten Sensoren. „Diese umgeben den APM gewissermaßen mit einem Schutzfeld“, erläutert Schwaiger. Dieses Feld überprüft permanent die Fahrzeugumgebung und stoppt den APM, sobald sich ein Hindernis auf dem Weg befindet. Somit sei das fahrerlose Transportsystem auch bestens für den Mischbetrieb ausgelegt.

APM ist flexibel und selbstständig

Sowohl die Fahrzeugsteuerung sowie eine Planung der effizientesten Fahrwege sorgen neben der Koordination der Fahrzeuge auch für die Optimierung des Verkehrsflusses. Der APM kann entweder als Stand-alone-Lösung oder in Verbindung mit einem Warehouse-Management-System betrieben werden und ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche einsetzbar. Er erledigt regelmäßig wiederkehrende Transportaufgaben auch automatisch. Mittels der optionalen Gabelspitzensensoren kann das Fahrzeug zudem beispielsweise Palettenbrüche erkennen, eine Fehlermeldung generieren und gegebenenfalls auch selbstständig den Auftrag abbrechen.

Problemlose Anpassungen oder Erweiterungen

Als Basisfahrzeuge für alle Auto Pallet Mover von Jungheinrich dienen zuverlässige, ausgereifte und somit wirtschaftliche und produktive Serienfahrzeuge, in die das Hamburger Unternehmen seine langjährige Produkterfahrung eingebracht hat. Neben der Eliminierung von Fehlauslagerungen zählen flexible und problemlose Anpassungen oder Erweiterungen des Systems zu den signifikanten Vorteilen dieser Fahrzeuglösung. Die APM sind wie alle Jungheinrich-Serienfahrzeuge in den weltweiten, durch schnelle Reaktionszeiten gekennzeichneten Jungheinrich-Service eingebunden.

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