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Multimodalen Service Fernost ganz nah

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Durch eine Erweiterung des multimodalen Service hat DHL Global Forwarding, Freight, Japan an die bestehende Schienenlösung zwischen China und Europa angebunden.

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Verglichen mit reiner Seefracht solle sich die Lieferzeiten durch die neue miltimodale Lösung auf rund 10 bis 12 Tage verringern.
Verglichen mit reiner Seefracht solle sich die Lieferzeiten durch die neue miltimodale Lösung auf rund 10 bis 12 Tage verringern.
(Bild: DHL)

Über den kombinierten Verkehr auf Straße, Schiene und See will das Unternehmen seinen Kunden in Europa und Japan jetzt einen nahtlosen Linienservice zur Verfügung stellen. Waren erreichen somit kostengünstig und umweltfreundlich die Märkte in den Ländern beider Kontinente. „Durch die Anbindung Japans an unser multimodales Netzwerk bieten wir unseren Kunden in Europa und Nordasien einen passgenauen, zuverlässigen und schnellen Service, mit dem sie neues Geschäftspotenzial erschließen, Kosten senken und die Lieferzeiten verkürzen können“, so Roger Crook, CEO DHL Global Forwarding, Freight.

Zwei Routen zwischen Europa und Asien

Verglichen mit reiner Seefracht verringern sich die Lieferzeiten durch diese kosteneffiziente multimodale Lösung laut DHL um bis zur Hälfte auf rund 10 bis 21 Tage. Im Vergleich zur Luftfracht fallen bis zu 85 % weniger Kosten an. Darüber hinaus können Kunden, die umweltfreundliche Transporte bevorzugen, davon ausgehen, dass sich die CO2-Emissionen im Vergleich zur Luftfracht um bis zu 90 % verringern. Per kombinierten Verkehr verknüpft DHL Asien und Europa über das intermodale Logistikdrehkreuz im polnischen Małaszewicze derzeit auf zwei Strecken. Die erste Route verläuft entlang des transsibirischen Nordkorridors und schafft die Anbindung an Schanghai und Suzhou. Die zweite Route verbindet Europa über den westlichen Bahnkorridor mit Chengdu, eines der wichtigsten Distributionszentren in Westchina.

Multimodale Route

Die für Europa bestimmten Güter aus Japan werden mit dem Lkw auf den Weg gebracht. Die Fracht wird anschließend in einem der Häfen von Tokio, Nagoya, Osaka oder Hakata in 40-Fuß-Containern konsolidiert. Der Weitertransport findet auf dem Seeweg über das Ostchinesische Meer nach Schanghai statt. Hier erfolgt der Wechsel auf das DHL Schienennetzwerk, das Asien mit Europa verbindet. Letztendlich wird die Ware durch die nahtlose Übergabe an das europäische Stückgutnetzwerk per Schiene oder auf der Straße an die jeweiligen Zieladressen in Europa verteilt. Der Transport von Gütern in Gegenrichtung von Europa nach Japan erfolgt analog, so das Unternehmen.

Unterschiedlichste Kapazitäten buchbar

„Unsere Kunden wissen die Flexibilität unseres multimodalen Service zu schätzen. Sie können die verschiedenen Transportmittel gezielt auf ihre logistischen Anforderungen abstimmen und die unterschiedlichsten Kapazitäten buchen - vom Einzelcontainer bis zum ganzen Güterzug“ erläutert Amadou Diallo, CEO DHL Freight. „Darüber hinaus können die Kunden infolge der reduzierten Lieferzeiten ihre Produkte schneller auf den Markt bringen. Davon profitiert insbesondere die Elektronik- und Automobilbranche.“

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