Fördertechnik

Rollenförderer im Baukastensystem lässt sich individuell anpassen

21.09.2007 | Redakteur: Claudia Otto

Der Rollenförderer RFK 300 deckt ein Leistungsspektrum von 0,5 bis 300 kg Förderlast je Antriebsstrang ab; seine Konstruktion folgt dem Kompatibilitätsprinzip des Systembaukastens von Mini Tec. Bild: Mini Tec
Der Rollenförderer RFK 300 deckt ein Leistungsspektrum von 0,5 bis 300 kg Förderlast je Antriebsstrang ab; seine Konstruktion folgt dem Kompatibilitätsprinzip des Systembaukastens von Mini Tec. Bild: Mini Tec

Getreu dem Kompatibilitätsprinzip für alle Teile seines Systembaukastens stattet Mini Tec nach eigenen Angaben auch den neuen Rollenförderer RFK 300 so aus, dass ein einfaches und variables Einbinden in Fördersysteme möglich ist. Die leistungsfähige Anlage deckt ein Spektrum von 0,5 bis 300 kg Förderlast je Antriebsstrang ab, heißt es weiter.

Der Systembaukasten ist gefüllt mit Profilen, Verbindern und vielen Komponenten der Montage- und Fördertechnik. Die speziellen Trägerprofile des Staurollenförderers RFK 300 verfügen über die gleichen Nuten wie die MiniTec-Standard-Profile, so dass alle Systemkomponenten auch für den Rollenförderer einsetzbar sind.

Rollenbahn mit Variationsmöglickeiten

Und die Unterkonstruktion der Rollenbahn biete, weil sie aus Standard-Komponenten des Profilsystems bestehe, viele Variationsmöglichkeiten wie beispielsweise den Einbau höhenverstellbarer Stützen. Das Anbringen von Seitenführungen oder das Anbinden an Anschlusskonstruktionen vereinfachen sich laut dem Unternehmen, so dass aus Einzelkomponenten in kurzer Zeit komplexe Systemlösungen realisiert werden können.

Der Rollenförderer ist modular aufgebaut und kann deshalb wahlweise mit ein- oder beidseitigem Kettenantrieb arbeiten. Das Trägerprofil nimmt die Rollen auf und dient als Führung und Abdeckung für Ketten und Kettenräder. Die Rollen messen nach Herstelleraussage 50 mm im Durchmesser und besitzen eine Befestigung mit Innengewinde M 8. Das Rollenmaterial variiert entsprechend dem Einsatz.

Auch Rollen für Staubetrieb

Für angetriebene Strecken mit Staubetrieb sind Rollen mit einstellbarem Drehmoment aus Edelstahl, verzinktem Stahl oder Aluminium die erste Wahl. So könne der große Lastbereich bis 300 mm abgedeckt werden. Für besonders ökonomische Lösungen eignen sich PVC-Rollen mit oder ohne Friktion. Um eine lange Lebensdauer bei geringem Energieeinsatz zu gewährleisten seien alle Rollen mit abgestimmten Kugellagern, beaufschlagt mit Lagerluft C3, ausgerüstet. Je nach Art und Last des Förderguts kann der Rollenabstand frei gewählt werden.

Kurvenrollenbahnen mit einem Mindest-Innenradius von 800 mm werden mit konischen Rollen bestückt. In diesem Bereich nach Angaben des Unternehmens ist kein Staubetrieb möglich. Das leicht zugängliche Gehäuse für die Kettenspanneinrichtung bietet die Möglichkeit, den Motor (optional mit Rutschkupplung) Platz sparend unter oder seitlich der Bahn anzubringen, so der Hersteller. An kurzen Förderstrecken sitzt der Motor am Kopfende der Rollenbahn und benötigt keinen separaten Kettenspanner.

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