Energiesparender Transport in der dritten Dimension

26.07.2013

Viele Anlagen von Förster & Krause sind mit Senkrechtförderern ausgestattet, weil Material von einem Geschoss zum nächsten transportiert werden muss oder weil ein flurfreies Fördern ohne Beeinträchtigung der Geh- und Fahrwege in Produktion und Lager erwünscht ist.

Um einen energiesparenden Betrieb der Fördertechnik zu ermöglichen, setzt Förster & Krause Senkrechtförderer ein, die mit drehzahlgeregelten, energieeffizienten Drehstrommotoren und Gegengewichten ausgestattet sind.  Die regelbaren Motoren erlauben ein sanftes Anfahren – das schont nicht nur das zu fördernde Material, sondern auch die Antriebe selbst. Und das Gegengewicht, das eine Masse von rund 50% der theoretischen Nutzlast aufweist, erlaubt eine Reduzierung der Motorleistung und somit eine kontinuierliche Energieeinsparung.

Gegengewicht oder Rekuperation?

Theoretisch ist es auch möglich, die bei Abwärtsfahrten freiwerdende Energie in den Umrichter zurückzuspeisen und bei Aufwärtsfahrten zu nutzen. Das ist jedoch technisch aufwändig und erhöht den Wartungsaufwand, weil man u.a. einen Energie-Zwischenspeicher (Batterie) benötigt. Diese Technik, mit der Förster & Krause ebenfalls schon Erfahrungen gesammelt hat, amortisiert sich nur bei großen Förderhöhen. In der Mehrzahl der Fälle bieten Senkrechtförderer mit Gegengewicht das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis – und sie erlauben einen energiesparenden Betrieb der Förderanlage.

Mehr: Energiesparende Senkrechtförderer in der Praxis