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Logistik-Forschung Fraunhofer-IML eröffnet Open-ID-Center neu

Nach fünf Jahren als Test- und Präsentationszentrum für die Integration von RFID in intralogistische Abläufe und die Weiterentwicklung dieser Technik geht das Open-ID-Center am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) einen Schritt weiter: Um die neuen Entwicklungen im RFID-Bereich zu präsentieren, wurde das Open-ID-Center umfangreich umgebaut und kürzlich neu eröffnet.

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Am wiedereröffneten Open-ID-Center des Fraunhofer-IML kann beispielsweise der Wareneingang mit RFID-getagter Ware simuliert werden. Bild: Fraunhofer-IML
Am wiedereröffneten Open-ID-Center des Fraunhofer-IML kann beispielsweise der Wareneingang mit RFID-getagter Ware simuliert werden. Bild: Fraunhofer-IML
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem Open-ID-Center stellt das Fraunhofer-IML in Dortmund seit April 2005 eine in Europa einmalige Entwicklungs- und Testplattform für RFID-Anwendungen zur Verfügung. An förder- und lagertechnischen Anlagen kann der Einsatz unterschiedlichster RFID-Komponenten für den innerbetrieblichen, automatisierten Materialfluss unter Realbedingungen getestet und demonstriert werden.

Open-ID-Center macht herstellerneutrale Information über RFID-Techniken erlebbar

Damit bietet das Open-ID-Center potenziellen Anwendern die Chance, unterschiedliche Identifikations-Techniken live zu erleben und sich herstellerneutral bei der Auswahl der richtigen Lösung für ihre spezielles Einsatzgebiet beraten zu lassen. Darüber hinaus können Industriepartner ihre gemeinsam mit Fraunhofer-Wissenschaftlern erarbeiteten Lösungen unter industriellen Einsatzbedingungen erproben und weiterentwickeln.

Dabei steht außer Leistungstests und der Implementierung der RFID-Hardware auch die softwareseitige Systemintegration im Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Über 50 Partner, Institutionen und Unternehmen haben das Projekt über die fünf Jahre begleitet und werden ihre Zusammenarbeit auch in der zweiten Phase fortsetzen, wie es heißt.

Zukunftsweisende Projekte sind in der Praxis angekommen

Von Anfang an wurden im Open-ID-Center verschiedene Einsatzfälle von Auto-ID-Technik getestet. Nach Angaben des Instituts stand dabei zunächst der Einsatz von RFID im Vordergrund. Projekte mit Partnern aus Industrie, Handel und Dienstleistung haben technische und physikalische Grenzen überwunden, so das Institut. So habe der Einsatz von RFID im Bereich von Metallen oder Flüssigkeiten vor fünf Jahren noch als nicht beziehungsweise kaum möglich gegolten.

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