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Hafenlogistik Freizone ade – schnell Förderung sichern

| Redakteur: Robert Weber

Am Hamburger Freihafen gehört die Freizone ab nächsten Jahr der Vergangenheit an. Unternehmen, die im Hafen ansässig sind, können sich einen einmaligen Zuschuss von 15.000 sichern. Die Frist läuft Ende September ab.

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Unternehmen am Hamburger Hafen können sich noch bis Ende September einen Zuschuss sichern.
Unternehmen am Hamburger Hafen können sich noch bis Ende September einen Zuschuss sichern.
(Bild: HHLA, hafen-hamburg.de)

Das Förderprogramm "Modernisierung Zolldeklarierung" der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation richtet sich an Klein- und Kleinstunternehmen, die aufgrund der Umstellung vom Frei- auf einen Seezollhafen in ihren Betrieb investieren müssen. Die Aufhebung der Freizone tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

Stichtag ist der 1. Januar 2010

Den Zuschuss kann jedes Kleinunternehmen mit wesentlicher Betriebsstätte in der Freizone Hamburg (Stand zum 31. Dezember 2009) beantragen, erklären die Zollspezialisten vom Softwarehaus Kewill. Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2010 ihren Sitz in die Freizone verlagert haben, sind von der Förderung ausgeschlossen. Als Kleinunternehmen gelten Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von bis zu 10 Millionen Euro.

Zollsoftware ist gefragt

Gefördert wird unter anderem eine Modernisierung der IT-Infrastruktur, um Zollverfahren schneller abzuwickeln oder um die Buchführung zu verbessern. Ein wesentlicher Bestandteil hierbei ist die Umstellung auf eine zertifizierte Zollsoftware, die mit dem zolleigenen IT-Verfahren ATLAS kompatibel ist. ATLAS wird mit der Umwandlung in einen Seezollhafen für alle Unternehmen der Freizone verbindlich. Einen Zuschuss können die Unternehmen daher zum Beispiel für die zertifizierte IT-Lösung Kewill ZABIS beantragen, die eine elektronische Zollabwicklung ermöglicht und alle freigegebenen ATLAS-Verfahren unterstützt.

Antrag bis Ende September abgeben

Bei dem Zuschuss handelt es sich um eine Summe, die 30 Prozent der Investitionen beträgt und bei maximal 15.000 Euro liegt. Der Zuschuss muss bei Antragstellung mehr als 5000 Euro betragen, um geltend gemacht zu werden. Um die Förderung zu erhalten, müssen Unternehmen ein Antragsformular ausfüllen und bis zum 30. September an die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation senden. Der Antrag muss vor Beginn der Investitionsmaßnahme gestellt werden. Das Modernisierungsvorhaben darf erst nach der schriftlichen Bestätigung des Antragseingangs begonnen werden – wobei die Bestätigung keine Bewilligung des Zuschusses darstellt.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular gibt es unter: http://www.hamburg.de/modernisierung-zolldeklarierung

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