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Flurförderzeuge Frische Ideen für die Lagertechnik –Toyota lässt kreative Köpfe ran

| Redakteur: Robert Weber

Im Autobau ist das Design der Pkw oft entscheidend für den Verkauf. Doch auch Industriekunden setzen neben Funktionalität und Ergonomie auch auf das Aussehen des Produkts. Der Flurförderspezialist Toyota Material Handling startet deshalb einen Design-Wettbewerb für die Schlepperflotte. Preisgelder in Höhe von bis zu 4000 Euro winken den kreativen Köpfen.

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(Bild: Toyota)

Gesucht werden die besten Konzeptskizzen für die kommende Schleppergeneration. Das Motto: „Two Tractors – Industrial Machines in Need of a Makeover”. Der europaweit ausgeschriebene Wettbewerb richtet sich an Design Studenten und Absolventen des Jahrgangs 2013.

Die Teilnehmer sollen den Schlepper der Zukunft entwerfen. Funktionalität, Ergonomie und Aussehen sollen in einem Design aufgehen. Die Aufgabenstellung: Wie wandelt sich das Design der Zugmaschine in Analogie zu den künftigen Herausforderungen im Materialfluss und wie wirkt sich das auf die Ergonomie und Ästhetik aus?

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MM Logistik sprach mit Volker Sandmann von Toyota Material Handlung über den Wettbewerb:

Warum schreibt Toyota einen Designwettbewerb aus?

Wir freuen uns auf neue, frische Ideen, die sich vielleicht auch vom bisher Dagewesenen abheben und hoffen, dabei junge Design-Talente zu entdecken.

MM Logistik: Welche Rolle spielt das Design beim Verkauf eines Flurförderzeugs?

Sandmann: Eine große Rolle, denn es geht um weit mehr als nur die Optik. Wichtige Dimensionen von Design sind für uns beispielsweise die Funktionalität und Ergonomie eines Geräts sowie die Verarbeitungsqualität und damit verbundene Materialauswahl.

Der europäische Flurfördermarkt ist hart umkämpft. Kann das Aussehen eines Produktes den Ausschlag geben?

Wenn dahinter wie bei Toyota ein durchdachtes ergonomisches Design- und Bedienkonzept steckt, dann ja. In diesem Fall steht das Design in einem direkten Zusammenhang mit den für Kunden wichtigsten Produkteigenschaften: Produktivität, Sicherheit, Langlebigkeit, Fahrkomfort und Einfachheit in der Bedienung.

Sie arbeiten seit Jahren auch mit Kollegen aus der Fahrzeugsparte in Sachen Design zusammen - wie viel Toyota Auto steckt im Schlepper der Zukunft?

Auch bei Gabelstaplern geht es ums Fahrvergnügen - unter der Prämisse von Komfort und Sicherheit. In den 1990er Jahren haben wir daher mit bekannten Karosserie- und Design-Firmen aus der Automobilindustrie zusammengearbeitet. Heute gibt es zwar immer noch Synergien - federführend sind aber unsere beiden eigenen Design-Zentren in Japan und Schweden. Die Arbeit ist übrigens sehr erfolgreich - über 20 internationale Design-Preise sind ein schöner Beleg dafür.

Wir wollen wissen, wie Sie sich den Stapler oder Schlepper der Zukunft vorstellen. Schicken Sie uns Ihre Vorschläge und Skizzen, die in Ihrem Kopf rumgeistern. Die besten Zeichnungen und Vorschläge prämieren wir – nicht mit 4000 Euro, sondern mit einem Staplermodell. Ihre Ideen an: robert.weber@vogel.de

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