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MDE Frittenschalen schnell nachgeschoben

| Autor / Redakteur: Dirk Backofen / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Smartphone und Scanner statt Papierliste und Fax: Die Papstar Vertriebsgesellschaft hat ihre Logistik am Point of Sale (POS) mithilfe der Telekom verbessert.

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Beinahe jeder hat schon einmal eines der über 7000 Produkte aus dem Papstar-Sortiment genutzt: ob Einweggeschirr, Verpackungsmittel, Hygieneprodukte oder alles für den „gedeckten Tisch“. Bild: Papstar
Beinahe jeder hat schon einmal eines der über 7000 Produkte aus dem Papstar-Sortiment genutzt: ob Einweggeschirr, Verpackungsmittel, Hygieneprodukte oder alles für den „gedeckten Tisch“. Bild: Papstar
( Archiv: Vogel Business Media )

Pappschälchen für Fritten, Papierhandtücher im Büro oder bunte Servietten auf dem Geburtstagstisch – fast jeder hat schon einmal eins der mehr als 7000 Produkte von Papstar in der Hand ge-habt. Die Vertriebsgesellschaft mit Hauptsitz im Eifelstädtchen Kall und elf Standorten im In- und Ausland versorgt europaweit die großen Handelsketten wie Metro oder Rewe sowie Fachmärkte mit kompletten Sortimenten.

Produziert werden die Artikel von Partnerfirmen in der ganzen Welt. Papstar macht Logistik bis ins Supermarktregal – und das funktioniert so gut, dass das Unternehmen nicht nur seine eigene Ware, sondern auch Produkte von Firmen wie Faber-Castell, 3M oder Pelikan in die Regale bringt. Dazu sind 70 Außendienstmitarbeiter in ganz Deutschland unterwegs. Sie richten neue Points of Sale (POS) in den Märkten ein, bauen Regale um und füllen sie auf und bestellen Ware nach. Jeden Tag stehen rund 8000 Auftragspositionen auf dem Plan.

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Nachbestellungen elektronisch statt manuell erledigen

Bislang haben die Papstar-Mitarbeiter die Nachbestellungen immer manuell erledigt. Auf einer Papierliste wurden alle Angaben notiert und im Anschluss per Fax zur weiteren Bearbeitung an die Papstar-Zentrale gesendet. Eine schnelle Bestückung der Regale war dabei schwierig. Zahlreiche Medienbrüche verlangsamten die Prozesse. Insbesondere zeitkritische Aufträge, zum Beispiel während der Grillsaison oder im Weihnachtsgeschäft, ließen sich häufig nicht schnell genug abarbeiten.

Papstar entschied sich deshalb dazu, auf ein elektronisches, mobiles Erfassungssystem umzusteigen. Ein zentrales Kriterium bei der Auswahl des neuen Systems: Es musste sich nahtlos in die bestehenden Papstar-Prozesse einbinden lassen.

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