Weiterbildung

Für den Germanischen Lloyd ist schlank schön

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Lean Learning Academy bildet Grundstein

Eine Durchmischung der Teilnehmer aus allen Hierarchien und Abteilungen stellte die gemeinsam entwickelte Sicht der Dinge auf eine breite Grundlage und schuf ein neues internes Netzwerk. „Die passende Sprache zu finden und in Vorträge und Diskussionen zu integrieren, war eine Schlüsselaufgabe“, so Jakob Hefele, Partner und Key Account Manager bei der Ingenics AG. Ulf Jochymski, der seitens Ingenics die Projektverantwortung trägt, ergänzt: „Diese Seminare wurden speziell auf die Belange von Mitarbeitern in Servicebereichen ausgerichtet, als Schwerpunkte wurden das Erkennen und die Vermeidung von Verschwendung und die Reduzierung der DLZ festgelegt.“

Im Rahmen eines Benchmarkbesuchs des Hamburger Ingenics-Offices erhielt jede Gruppe Einblick in das Ingenics-Lean-Office-Prinzip, um Anregungen für den eigenen Arbeitsbereich aufzunehmen. „Die Lean Learning Academy ist ein wichtiger Grundstein für unseren Weg zur „Lean Company“, wenn die Mitarbeiter die Lean-Prinzipien verstanden haben, die entsprechenden Tools und Methoden selbst anwenden können und eine einheitliche „Lean-Sprache“ sprechen, haben wir eine wichtige Voraussetzung geschaffen“, sagt der zuständige Executive Vice President Classification der Germanischer Lloyd Group Dr. Tjerk de Vries. „Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Anwendung dieser Lean-Tools auf unsere täglichen Prozesse.“

Ergebnisorientiertes Arbeiten steht im Vordergrund

Nach Abschluss der ersten LLA konnte man, noch während die weiteren „Academies“ im Gange waren, bereits an die Umsetzung gehen. Jeder Umsetzungsworkshop, in dem konkrete Prozesse mithilfe der Wertstrommethode in den Fachbereichen bearbeitet wurden, wurde nach dem Prinzip „Train-the-trainer“ gemeinsam von einem vorab ausgebildeten GL-Multiplikator und einem Ingenics-Moderator geleitet. Jetzt stand nicht mehr allein die Theorie im Vordergrund, sondern ein konkret ergebnisorientiertes Arbeiten. GL-Mitarbeiter in der Verantwortung unterstützten die Akzeptanz bei den Work-shop-Teilnehmern; das begleitende Coaching durch Ingenics sicherte ein schnelles und qualifiziertes „Feedback on the job“; konkrete Beispiele konnten sofort besprochen, Ansätze für Verbesserungen unmittelbar umgesetzt werden. Für den Erfolg war die Auswahl der Multiplikatoren ein wichtiger Faktor. Diese, die weiter im Tagesgeschäft arbeiteten, um die Nähe zur Praxis nicht zu verlieren, mussten vor allem hohe Motivation und reichlich Eigeninitiative mitbringen – die Methoden konnten erlernt werden.

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