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Für den Germanischen Lloyd ist schlank schön

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„Für uns ist die Wertstromanalyse die momentan wichtigste Methode, wir machen so unsere Abläufe sichtbar und schaffen ein einheitliches Verständnis von unseren Engpässen“, sagt Dr. Tjerk de Vries. „Wir haben viele Aktionen vereinbart und einen Großteil schon umgesetzt. Die nächste Herausforderung ist es, die Performance unserer Prozesse für jeden transparent zu machen, um so die Basis einer kontinuierlichen Verbesserung zu schaffen.“

Nachhaltigkeit der Optimierungen sicherstellen

Ein zentraler Ansatz, diese Herausforderung zu bestehen, war die Optimierung der Kommunikation im Unternehmen. Das begann damit, die Ziele der „Lean-Aktivitäten“ zu kommunizieren und die Verbesserungen mit Zahlen, Daten und Fakten zu belegen. Dafür wurden Kennzahlenboards im Sinne des Shopfloormanagments erstellt und Ergebnisse laufender Wertstrom-Workshops anhand der Arbeitsergebnisse und A3-Reports in regelmäßigen Reviews durch das Management vorgestellt. „Damit wurde die Basis geschaffen, um aus dem GL in den kommenden Jahren ein Lean-Unternehmen zu machen, das allen Marktanforderungen gewachsen ist“, sagt Jakob Hefele.

Von entscheidender Bedeutung ist es, jetzt und in Zukunft die Nachhaltigkeit der Optimierung sicherzustellen. Bis Ende 2011 wurden 13 Lean Learning Academies mit durchschnittlich 18 Teilnehmern durchgeführt. Für 2012 sind bisher fünf LLA geplant, in denen weitere Führungskräfte aus verschiedenen Abteilungen sowie neu eingestellte Führungskräfte und Mitarbeiter an das Lean-Thema herangeführt werden sollen. Die beiden anderen Hauptgeschäftsfelder des GL, Öl & Gas sowie Erneuerbare Energien, werden einbezogen.

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