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Fußballspiel wird schwach magnetisch

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Finale Testphase für Goal-Ref und Hawk-Eye

In der zweiten Prüfphase haben die unabhängigen Tester der EMPA im Labor, in Feldtests, im Training und bei Live-Profispielen die beiden Systeme auf Herz und Nieren geprüft. Insgesamt wurden jeweils mehrere tausend Torschüsse ausgewertet, um die Zuverlässigkeit zu beurteilen und zu prüfen, ob die Schiedsrichter auch sekundenschnell die Benachrichtigung erhalten. Diese umfangreichen Untersuchungen hat das System Goal-Ref erfolgreich bestanden, wie das Fraunhofer-IIS in einer Pressemeldung bekannt gibt.

„In den Tests und den Testspielen haben wir den Ball unseres langjährigen Entwicklungspartners, des dänischen Herstellers Select, verwendet“, erläutert René Dünkler. Peter Knap, CEO von Select und Derbystar: „Die Herausforderung war es, einen Ball zu entwickeln, der sogar einem Schuss von Ronaldo standhält und gleichzeitig mit dem intelligenten Tor kommuniziert.“ Der I-Ball ist auch unter dem Namen Derbystar erhältlich. Zukünftig können Spielbälle weiterer Hersteller mit Goal-Ref-Technik ausgerüstet werden, wie es heißt.

Das International Football Association Board (IFAB) hat nun entschieden, die beiden Torlinientechnologien Goal-Ref und Hawk-Eye – eine kamerabasierte Lösung – final zu testen. Beide Systeme werden bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft in Japan 2012 und beim Confederations Cup 2013 in Brasilien evaluiert.

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