Automatische Kleinteilelager

Gebhardt Fördertechnik baut neues automatisches Kleinteilelager für Hawe

18.03.2010 | Redakteur: Bernd Maienschein

Im neuen Logistikzentrum des Werkzeuggroßhändlers Hawe in Laupheim bei Ulm wird Gebhardt Fördertechnik als Generalunternehmer ein automatisches Kleinteilelager mit 60000 Behältern errichten. Bild: Gebhardt Fördertechnik
Im neuen Logistikzentrum des Werkzeuggroßhändlers Hawe in Laupheim bei Ulm wird Gebhardt Fördertechnik als Generalunternehmer ein automatisches Kleinteilelager mit 60000 Behältern errichten. Bild: Gebhardt Fördertechnik

Als Generalunternehmer hat die Gebhardt Fördertechnik GmbH in Sinsheim den Auftrag zur Errichtung eines neuen automatischen Kleinteilelagers (AKL) für den Werkzeug-Großhändler Hans Werner & Co. KG (Hawe) erhalten. Am Hawe-Firmensitz im oberschwäbischen Laupheim wird das automatische Kleinteilelager mit Vorzone für Wareneingang und Kommissionierung auf zwei Ebenen realisiert.

Die Lagerkapazität umfasst 60000 doppeltief gelagerte Behälter (600 mm × 400 mm × 300 mm). Die Zu- und Abführung erfolgt mit Hilfe von vier Regalbediengeräten mit einer Höhe von 22 m. Das Lager hat eine Gesamtlänge von 48 m, ist 18,5 m breit und 25 m hoch. Vorgelagert ist ein viergeschossiges Bürogebäude mit 500 m2 Nutzfläche, in dessen unteren zwei Ebenen sich der Warenausgang und die Kommissionierung befinden.

Generalunternehmer für Materialfluss und Bauleistung

Gebhardt ist bei diesem Projekt alleinverantwortlich für die komplette Ausführung der Materialflussanlage und der Bauleistungen. Das Gebhardt-Lagerverwaltungssystem (Gebhardt LVS) und die Steuerung werden von Gebhardt Systems, wie es heißt, geplant, konzipiert, programmiert und implementiert.

In diesem Zusammenhang wird auch der komplette Materialfluss des nicht automatisierten Bereichs der Hawe GmbH & Co. KG eingebunden. Das Lager wird voraussichtlich im Mai 2010 in Betrieb gehen; begonnen wurde mit dem Bau im September 2009.

Hawe-Distributionszentrum in kürzester Zeit realisiert

Das neue Hawe-Distributionszentrum wurde in kürzester Zeit realisiert. Das deute auf die starke Partnerschaft der beteiligten Unternehmen hin: Bito Lagertechnik, Schmitt Bau, Architekt Baldur von Entres sowie die Gebhardt-Gruppe arbeiteten dabei eng zusammen.

Grundsätzlich bestehen Intralogistikanlagen von Gebhardt eigenen Angaben zufolge aus flexibel einsetzbaren Hardware- und Software-Modulen und werden in so unterschiedlichen Branchen wir Automobile, Chemie, Elektronik, Getränke, Lebensmittel, Pharmazie, Unterhaltungselektronik, Verlagswesen und Zigaretten-Industrie eingesetzt. Ausbau und technische Optimierung seien für Gebhardt ebenso einfach wie Service oder die Kombination mit vorhandenen Anlagen.

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