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Logistikdienstleister Gebrüder Weiss setzt auf „Selectiva“-Ladegeräte-Generation von Fronius

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Der österreichische Logistikdienstleister Gebrüder Weiss stellt sein Beschaffungsprocedere bei den Flurförderzeugen und den zugehörigen Energiepaketen um auf die Einzelbetrachtung der Fahrzeuge, Batterien und Batterieladegeräte. Dazu holte sich der Logistikspezialist die Sparte Batterieladesysteme der Fronius International GmbH mit ins Boot.

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Gebrüder Weiss wirtschaftet durch ökologische, ökonomische und soziale Maßnahmen nachhaltig.
Gebrüder Weiss wirtschaftet durch ökologische, ökonomische und soziale Maßnahmen nachhaltig.
(Bild: Gebrüder Weiss)

Das Logistikunternehmen Gebrüder Weiss und der Spezialist für Batterieladung blicken ab sofort gemeinsam in die Zukunft. Da Fronius vor allem durch seinen technologischen Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern Gebrüder Weiss überzeugte, entschloss man sich zur Zusammenarbeit mit dem österreichischen Spezialisten für Batterieladesysteme und unterschrieb eine Kooperationsvereinbarung. „Wir sehen unsere Lieferanten als Partner und streben eine laufende Kooperation an. Das heißt: Betriebsprozesse, zum Beispiel der Batteriewechsel bei Fahrzeugen, werden gemeinsam ausgewertet und bei Bedarf angepasst. Durch die sukzessive Weiterentwicklung profitieren beide Unternehmen“, sagt Lukas Strobl vom Zentraleinkauf Gebrüder Weiss.

Ri-Ladeprozess mit individueller Kennlinie

Gebrüder Weiss setzt vor allem auf die neue „Selectiva“-Ladegeräte-Generation für die Intralogistik aus dem Hause Fronius, die auf der bewährten „Active Inverter Technology“ basiert und deren wesentliches Kennzeichen der Ri-Ladeprozess mit individueller Kennlinie ist. „Ri“ steht für den Innenwiderstand der Batterie, ein batteriespezifischer Wert, der sich während des Ladens und Entladens durch die sich wandelnde Säurekonzentration und andere Effekte verändert. Das Besondere der neuartigen Ri-Kennlinie ist, dass durch die Messung des Innenwiderstands nicht der Ladestrom sondern die Ladespannung vorgegeben wird. Diese sorgt dafür, dass sich der Ladestrom selbsttätig dem Verlauf der Innenwiderstands-Kurve der Batterie anpasst. Die Batterie erhält somit in jeder Phase des Ladens nur den Strom, den sie auch aufnehmen kann und wird nicht überladen. Dank der individuellen Ri-Ladekennlinie erreichen die neu entwickelten „Selectiva“-Geräte maximale Energieeffizienz, Reduzierung der CO2-Emmission und Batterielebensdauer der teuren Antriebsbatterien.

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Rund 1100 Flurförderzeuge in 80 Niederlassungen

Der Logistikdienstleister betreibt eine Vielzahl von Warenumschlagplätzen für die Abwicklung der Land-, Luft- und Seetransporte, in denen eine große Schar von Flurförderzeugen ihre Arbeit verrichtet. So sind in den 80 Niederlassungen rund 1100 Geräte – vorrangig mit Elektroantrieb – unterwegs. Etwa die Hälfte davon sind Niederhubgeräte, circa 20 % machen die Gegengewichtsstapler aus, und annähernd 30 % entfallen auf Lagertechnikgeräte wie Hochregal- oder Schmalgangstapler. „Die Flurförderzeuge müssen bei Gebrüder Weiss den unterschiedlichsten Anforderungen standhalten“, betont Strobl. „An manchen Standorten kommen die Fahrzeuge nahezu ganztägig zum Einsatz, das sind bis zu 20 Stunden an sieben Tagen in der Woche. Vor allem zu Spitzenzeiten müssen die Warenströme rasch und effizient abgewickelt werden. Für uns ist es sehr wichtig, sich auf die Geräte verlassen zu können. Ausfälle wären teuer und aufwendig.“

„Nachhaltiges Handeln ist Teil unseres Qualitätsversprechens. Für uns beginnt intelligente Logistik bei der Analyse der kompletten Beschaffungsprozesse. Das beinhaltet auch die Beschaffung von Batterieladegeräten. Wenn die unterschiedlichen Prozesse optimal aufeinander abgestimmt sind, greift ein Rädchen ins andere und Synergien werden optimal genutzt. Dadurch kann nicht nur Energie gespart, sondern auch der CO2-Ausstoß gesenkt werden“, erklärt Lukas Strobl.

Gebrüder Weiss wird zukünftig in den Niederlassungen nicht nur von neuester Batterie-Ladetechnologie profitieren. „Auch eine stetige Anpassung der Prozesse, eine Vereinheitlichung der Systeme und natürlich eine Kostenreduktion stehen rund um das Batterie laden bei den elektrisch angetriebenen Flurförderzeugen im Vordergrund“, hebt Lukas Strobl hervor.

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