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Automobillogistik Gewerkschaft: Peugeot verkauft Logistikdienstleister Gefco

Redakteur: Robert Weber

Der angeschlagene französische Autobauer PSA verkauft nun wohl mehrheitlich seine Logistiksparte Gefco an die staatliche russische Eisenbahngesellschaft. Das Unternehmen hat nach Aussage französischer Gewerkschafter gute Aussichten, das Bieter-Rennen um die Peugeot-Tochter für sich zu entscheiden, schreibt das Fachmagazin „Kfz Betrieb“.

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(Bild: Christopher Batt unter CC BY-SA 2.0-Lizenz, wikimedia)

Die Russen hätten das höchste Angebot vorgelegt und seien damit derzeit in der besten Position, sich die Mehrheit an Gefco zu sichern, sagte Arbeitnehmervertreter Christian Lafaye der Nachrichtenagentur Bloomberg. Das Staatsunternehmen bot gut unterrichteten Kreisen zufolge eine Milliarde Euro, heißt es weiter. Weder Peugeot noch die Eisenbahngesellschaft wollten die Summe kommentieren. Gefco gehörte 2011 zu den profitabelsten Teilen im Konzern, schreibt das Magazin aus dem Medienhaus Vogel Business Media und bezieht sich dabei auf eine Agenturmeldung der DPA.

PSA will einen Milliardenbetrag einnehmen

Peugeot hatte bereits im Februar den Verkauf von Unternehmensteilen angekündigt, darunter auch den von Gefco. Rund 1,5 Mrd. Euro will PSA durch Verkäufe einnehmen, allerdings hatte Peugeot von Anfang an nur einen Teilverkauf der Logistiktochter im Sinn, schreiben die Würzburger. Laut Lafaye wird Peugeot einen Minderheitsanteil behalten.

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