Verpackungen

Glänzende Digitaldruckverpackung in Großauflage

| Redakteur: Bernd Maienschein

Laut Geschäftsführer Björn Schumacher führt schon bald kein Weg mehr am Digitaldruck vorbei – auch vor dem Hintergrund einer Mass-Volume-Produktion.
Laut Geschäftsführer Björn Schumacher führt schon bald kein Weg mehr am Digitaldruck vorbei – auch vor dem Hintergrund einer Mass-Volume-Produktion. (Bild: Schumacher)

Die Schumacher Packaging Group bietet digital bedruckte Verpackungen in mittleren und großen Auflagen jetzt auch mit Glanz an. Neu und einmalig in Europa ist dabei die Bedruckung mit Farben auf Wasserbasis, die zu 100 % lebensmittelunbedenklich sind, wie das Unternehmen vermeldet.

Möglich wird dieser einzigartige Glanzdruck durch eine aktuell von Schumacher Packaging getestete Digitaldruckmaschine des Herstellers Durst. Mit dem eingesetzten Tintensystem auf Basis der Durst Water Technology lassen sich erstmals Druckbilder in höchster Farbbrillanz und mit unvergleichlichem Glanz aufbringen. Zudem ist das Ganze geruchsfrei, nachhaltig und lebensmittelunbedenklich.

Kratzfeste Oberfläche ohne zusätzlichen Lack

Dank einer Druckgeschwindigkeit von über 9000 m²/h bietet die technologische Innovation beste Voraussetzungen für die Produktion von Großauflagen und individualisierten Verpackungen. Bedrucken lassen sich auf diese Weise gestrichene Papiere mit geschlossener Oberfläche sowie Bogen ohne Strich. Die Druckbilder weisen nicht nur eine besonders hohe Qualität auf, sondern haben auch eine einzigartig glänzende und kratzfeste Oberfläche, ganz ohne zusätzlichen Lack. Die Druckfarbe selbst enthält entsprechende Glanzpunkte und ist zugleich geruchsneutral, umweltfreundlich und lebensmittelunbedenklich.

Seit Februar 2017 testet Schumacher Packaging am Standort Ebersdorf bereits erfolgreich das Drucksystem Delta SPC 130. Damit setzt der Verpackungsspezialist seinen Vormarsch im Bereich Digitaldruck fort. „Während andere Unternehmen der Branche sich mit dem Digitaldruck als solchem zufrieden geben, sind wir bestrebt, unsere Technologien und Qualitätsstandards stetig weiterzuentwickeln und zu verbessern“, erklärt Geschäftsführer Björn Schumacher. „Mit Durst haben wir dafür den richtigen Partner gefunden.“ Anfang 2018 soll – zusätzlich zur bereits installierten Druckmaschine in Ebersdorf – je eine weitere Maschine im Werk Greven und im polnischen Werk Wrocław die digitale Produktion aufnehmen. Damit will Schumacher Packaging die Kapazitäten schaffen, um den Digitaldruck zuverlässig im Markt zu etablieren.

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