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Automobillogistik GM und PSA schließen Logistikkooperation nicht aus

| Redakteur: Robert Weber

Der US-Autobauer General Motors und der französische Konzern PSA wollen zusammenarbeiten. Einsparungen in Milliardenhöhe sind das Ziel vor allem im europäischen Markt. Auch in der Logistik von Opel und PSA könnten Synergien genutzt werden.

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General Motors Chairman and CEO Dan Akerson und PSA Peugeot Citroën Chairman of the Managing Board Philippe Varin besiegeln die Kooperation unter den Autobauern. (Bild: Stuart Ramson for General Motors)
General Motors Chairman and CEO Dan Akerson und PSA Peugeot Citroën Chairman of the Managing Board Philippe Varin besiegeln die Kooperation unter den Autobauern. (Bild: Stuart Ramson for General Motors)

Zunächst konzentrieren sich die Autobauer auf die Bereiche Einkauf, Plattformen und Technologie, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“. Die vereinbarte Zusammenarbeit soll nach fünf Jahren Synergien im Volumen von etwa 2 Mrd. Dollar einfahren, berichtet die Agentur. Durch die Zusammenarbeit versprechen sich die Unternehmen auch im Einkauf Wettbewerbsvorteile. Immerhin: Das Einkaufsvolumen beider Unternehmen zusammen liegt zukünftig bei 125 Mrd. Dollar.

Synergien bei Logistikdienstleistern nutzen

Doch nicht nur im Einkauf und der Technologieentwicklung können sich die Verantwortlichen Synergien vorstellen. Auch in der Logistik steckt Potenzial. Man wolle eine Allianz bei Transporten und Logistik prüfen, heißt es.

In der Logistik beabsichtigt GM eine strategische kommerzielle Zusammenarbeit mit Gefco, einem integrierten Logistik-Serviceanbieter, der ein Tochterunternehmen von PSA Peugeot Citroën ist. Dabei würde Gefco Logistikdienstleistungen für GM in Europa, inklusive Russland, erbringen, heißt es in einem Pressestatement.

Identität muss erhalten bleiben

Der Betriebsrat der GM-Tochter Opel erklärte gegenüber „Reuters“: Kurzfristig könne es vor allem Vorteile bei externen Komponenten und Logistik-Dienstleistungen geben, mittel- bis langfristig durch die Bündelung des Einkaufs. Der Betriebsrat betont aber auch, dass es keine Nachteile für die Mitarbeiter geben dürfte. Außerdem müsste die Identität der Marken Opel und Vauxhall erhalten bleiben.

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