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Green Packaging Green Packaging aus der Perspektive eines Start-ups

| Autor / Redakteur: Sandra Hartwig / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Otto Group Digital Solutions ist der „Corporate Company Builder“ der Otto Group. Das Unternehmen verbindet den Gründergeist aus der Start-up-Welt mit den Assets von Otto. Die ondemandcommerce GmbH (odc) kombiniert eine Cloud-Fulfillment-Plattform mit physischer Lager- und Versandlogistik. Jetzt stellt man auf DHL GoGreen um.

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2018 hat odc sein Geschäft begonnen – jetzt stellt das junge Tech-Unternehmen seinen Versand auf DHL „GoGreen“ um.
2018 hat odc sein Geschäft begonnen – jetzt stellt das junge Tech-Unternehmen seinen Versand auf DHL „GoGreen“ um.
(Bild: odc)

Die Coronakrise hat den stationären Handel zum Erliegen gebracht und auch nach den Lockerungen zieht das Konsumklima nur langsam wieder an. Gewinner der Krise ist der E-Commerce, der im April ein Umsatzplus von 30 % verzeichnete. Gleichzeitig rückt auch das Thema Nachhaltigkeit weiter in den Fokus der Konsumenten. Die Zwangspause hat viele Verbraucher zum Nachdenken verleitet und nachhaltige Mode macht dem „Fast-Fashion“-Konzept Konkurrenz.

Ein Grund mehr, warum viele Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten nachhaltig gestalten wollen und müssen. In der Otto Group ist Nachhaltigkeit Teil der Unternehmensstrategie und ein Grundprinzip des eigenen Handelns, was auch die Start-ups der Gruppe mit einbezieht. So arbeitet das Portfoliounternehmen odc, das eine Fulfillment-Plattform und ein Warehouse-Netzwerk anbietet, an einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie. Ziel der Gründer ist es, insbesondere ökologische Auswirkungen zu reduzieren. Das spiegelt auch die Nachfrage der Kunden wider: Immer mehr Onlinehändler und Marken legen Wert auf eine „grüne“ Logistik.

Die letzte Meile soll nachhaltig „grüner“ werden

Bereits seit Geschäftsbeginn von odc im Jahr 2018 wurde bei den Kartonagen und Füllmaterialien auf recyclebares Papier gesetzt, um den Wertstoffkreislauf zu garantieren. Nun stellt das junge Tech-Unternehmen seine Auslieferungen auf DHL GoGreen um. „Mit DHL GoGreen wollen wir einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen. Für uns ist aber ganz klar, dass da noch Luft nach oben ist. Es ist keine Frage ob, sondern wann wir weitere Maßnahmen umsetzen werden“, sagt Torben Lenhart, COO von odc.

Beim Versand mit DHL GoGreen wird nach Angaben des Konzerns der gesamte transportbedingte CO2-Ausstoß berechnet und dann durch interne und externe CO2-Reduktionsprojekte kompensiert. Der Ausgleich erfolgt über international anerkannte Klimaschutzprojekte, die beispielsweise auf den Einsatz erneuerbarer Energien oder die Minimierung der Nutzung von Brennholz abzielen.

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Keine Zusatzkosten für Kunden

Für die Kunden von odc entstehen durch die Umstellung keine zusätzlichen Kosten. „Die Otto-Group-Vision eines ‚Responsible Commerce that in- spires‘ weist odc den Weg. Wir gehen diesen Schritt aus Überzeugung, weil wir Verantwortung übernehmen wollen“, sagt Christian Athen, CEO von odc. In dem Logistikunternehmen werden derzeit weitere Lösungen, wie zum Beispiel umweltfreundliches Klebeband oder ressourcensparende Verpackungen, diskutiert.

Da odc einen Multicarrier-Ansatz bietet, wird bei der Nutzung von Hermes standardmäßig das Programm „Hermes WE DO!“ unterstützt. Mit diesem Programm setzt der Logistikdienstleister insbesondere auf die nutzbringende und ressourcenschonende Organisation seiner Transporte. Dazu gehört die effiziente Planung der Standorte, Modernisierung der Flotte und der Einsatz von emissionsfreien Fahrzeugen. ■

* Sandra Hartwig ist Head of Communications bei der Otto Group Digital Solutions GmbH in 20354 Hamburg, Tel. (0 40) 6 96 35 90 27, sandra.hartwig@ogds.de

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