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Gefahrgut Greiwing baut neues Gefahrstofflager im Duisburger Hafen

Der Tank- und Silologistiker Greiwing investiert 5,5 Mio. Euro in ein 1300 m² großes Gefahrstofflager am Logport Duisburg. Die Logistikimmobilie soll im März 2017 in Betrieb gehen.

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Modell des neuen Gefahrstofflagers von Greiwing am Logport Duisburg.
Modell des neuen Gefahrstofflagers von Greiwing am Logport Duisburg.
(Bild: Greiwing)

Greiwing will im Logport Duisburg ein neues Logistikgebäude errichten, das insgesamt 1300 m² Lagerfläche bieten wird, auf der bis zu 3000 t nicht brennbare Produkte der Gefahrstoffklasse 6.1 gelagert werden sollen. „Wir haben im Umgang mit Gefahrstoffen in der Vergangenheit viel Erfahrung gesammelt und uns auf diesem Feld eine große Expertise erworben. Dieses Know-how wollen wir für unser Vorhaben im Logport nun in vollem Umfang nutzen“, sagt Klaus Beckonert, Geschäftsführer des Logistikdienstleisters. Die Prüfung der Pläne durch die beteiligten Behörden, Umweltverbände und Träger öffentlicher Belange ist inzwischen ohne weitere Beanstandungen beendet. Vom 3. Dezember bis zum 11. Januar kommenden Jahres können sich nun alle Interessierten ein Bild von dem Bauvorhaben des Grevener Unternehmens machen. Sämtliche Planunterlagen sind dann sowohl bei der zuständigen Bezirksregierung als auch bei der Stadt Duisburg einsehbar. Darüber hinaus wird es am 1. März 2016 in der Rheinhausenhalle in Duisburg einen öffentlichen Erörterungstermin geben.

Aus den Big Bags werden nur Proben entnommen

Angeliefert werden sollen die Produkte in dem geplanten Lager in sogenannten Big Bags mit einem Gewicht von jeweils 1000 kg. Allerdings werden die Gebinde weder ab- noch umgefüllt. „Pro Charge entnehmen wir lediglich eine Probe von etwa 500 g“, erklärt Beckonert. Dies erfolgt in einem speziellen Raum, der mit einer technischen Lüftung ausgerüstet ist. Der Wareneingang erfolgt ausschließlich mit Überseecontainern, welche direkt aus dem benachbarten Duisburg Intermodal Terminal (DIT) geholt werden, zu dem Greiwing einen direkten Zugang hat. Der Warenausgang erfolgt schließlich mittels geschlossener Kofferauflieger, die über ein automatisiertes Be- und Entladesystem verfügen. Befördert werden die Produkte ausschließlich mit eigenen Fahrzeugen auf festgelegten Routen.

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