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Treibstoffkosten „Grüne“ Reifen könnten bis 2020 einen Marktanteil von bis zu 80 % erreichen

Wegen der Einführung des neuen EU-Reifen-Labels ab dem 1. November 2012 hat der Spezialchemie-Konzern Lanxess die TU München mit einer Studie zur künftigen Entwicklung des Reifenmarktes beauftragt. Prognose: Der Marktanteil „grüner“ Pneus, auch wenn sie dann voraussichtlich immer noch in schwarz gehalten sein werden, steigt bis 2020 auf 80 %.

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Um bis zu 4% verringern „grüne“ Reifen den Rollwiderstand eines Nutzfahrzeugs.
Um bis zu 4% verringern „grüne“ Reifen den Rollwiderstand eines Nutzfahrzeugs.
(Bild: Schaltwerk)

Kraftstoffeffiziente Qualitätsreifen helfen Transportunternehmen, Betriebskosten signifikant und dauerhaft zu senken und die Wirtschaftlichkeit ihrer Flotte zu erhöhen. Zudem verringern diese so genannten „grünen“ Reifen die CO2-Emissionen von Lkw oder Bussen deutlich. In den kommenden Jahren wird die Nachfrage nach „grünen“ Reifen stark steigen. Ihr Marktanteil soll bis 2020 auf bis zu 80 % anwachsen, so eine Studie der Technischen Universität München im Auftrag von Lanxess.

Neues Reifen-Label soll Markt transparenter machen

Anlass der Erhebung ist die Einführung des neuen EU-Reifen-Labels, das mehr Transparenz für Reifenkäufer schaffen soll. Mit dem auffälligen Etikett müssen ab dem 1. November nicht nur Pkw-, sondern auch alle Nutzfahrzeug-Neureifen gekennzeichnet sein. Das Label bewertet die Modelle in den Kategorien Rollwiderstand (Spritverbrauch) und Nasshaftung (Sicherheit) von „A“ (optimal) bis „G“. Zudem macht es Angaben zur Lautstärke des Rollgeräuschs. „Grüne Reifen“ erhalten auf dem neuen Label besonders gute Noten.

„Steigende Kraftstoffkosten belasten Speditionsbetriebe zunehmend“, erläutert Werner Breuers, Vorstandsmitglied der Lanxess AG. „Die Angaben auf dem neuen EU-Label verhelfen den Unternehmen zu einem wirtschaftlicheren Betrieb ihrer Flotte, indem sie die Reifenmodelle mit der besten Kraftstoffeffizienz kennzeichnen. Unsere innovativen Hochleistungskautschuke spielen bei der Herstellung dieser Qualitätsreifen eine entscheidende Rolle.“

40 % des Kraftstoffs zur Überwindung des Rollwiderstands

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess, weltweit führender Hersteller von Synthesekautschuken, ermöglicht es mit seinen modernen Hochleistungskautschuken der Reifenindustrie bereits heute, die hohen Anforderungen der EU zu erfüllen und Bestwerte bei der neuen Reifenkennzeichnung zu erreichen – sowohl bei der Kraftstoffeffizienz als auch bei der Sicherheit.

Gut ein Drittel der Kosten eines Transportunternehmens fallen laut Studie für das Betanken der Flotte an. Entsprechend lohnen sich Investitionen für Betriebe, die den Verbrauch ihrer Fahrzeuge senken wollen. Eine Möglichkeit ist das Umrüsten auf kraftstoffeffiziente Qualitätsreifen mit optimiertem Rollwiderstand. Bei schweren Fahrzeugen wie Lkw oder Bussen wirkt sich der Rollwiderstand noch einmal deutlich stärker auf den Verbrauch aus als bei vergleichsweise leichten Pkw. Allein 40 % seines Kraftstoffs, so die Studie, benötigt zum Beispiel ein Lkw, nur um den Rollwiderstand zu überwinden – Energie, die für den Antrieb des Fahrzeugs nicht mehr zur Verfügung steht.

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