Windenergie Grüner Strom fürs Containerhandling

Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Eurogate hat im Rahmen seines Neujahrsempfangs am Standort Bremerhaven die zweite unternehmenseigene Windenergie-Anlage offiziell in Betrieb genommen. Die erste Anlage dieser Art wurde von dem Terminalbetreiber in Hamburg installiert.

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Die Windenergieanlage in Bremerhaven ist insgesamt 150 m hoch und hat eine Leistung von 3,4 MW.
Die Windenergieanlage in Bremerhaven ist insgesamt 150 m hoch und hat eine Leistung von 3,4 MW.
(Bild: Eurogate)

Der von der Anlage produzierte „grüne Strom“ wird am Containerterminal für den Eigenbedarf eingesetzt. Sie ist insgesamt 150 m hoch und hat eine Leistung von 3,4 MW. Sie bringt einen jährlichen Energieertrag von neun Millionen kWh, was ausreicht, um zwei Millionen Container zu laden und zu löschen. Der Spezialist für Containerterminal-Logistik ist nach eigenen Angaben das erste Hafenunternehmen, welches eigene Windenergieanlagen betreibt. Seit Jahren setzt Eurogate auf regenerative Energien, mit dem Ziel die CO2-Emissionen pro Container bis 2020 um 25 % zu senken.

(Bild: Eurogate)

Umweltbewusster Dienstleister

„Energiemanagement ist ein zentrales Thema bei Eurogate“, sagt Emanuel Schiffer, Vorsitzender der Eurogate-Gruppengeschäftsführung. „Auf der einen Seite investieren wir konsequent in Technologien zur eigenen Energieerzeugung, auf der anderen Seite senken wir unsere Energieverbräuche kontinuierlich, in dem wir diese überwachen, auswerten und Möglichkeiten zur Verbesserung der energiebezogenen Leistungen erarbeiten und umsetzen. Unser vorbildliches Energiemanagement entsteht nicht alleine aus einer gesellschaftlichen Verantwortung heraus. Kunden wählen mit Eurogate einen umweltbewussten Dienstleister. Unsere Energiepolitik hilft uns, langfristig wettbewerbsfähig zu sein. Denn durch den Betrieb eigener Windenergieanlagen macht sich Eurogate zudem von Preisentwicklungen am Strom- und Energiemarkt unabhängig.“

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