Tor- und Rampentechnik Grünes Licht für Lkw bei Mewa

Redakteur: Robert Weber

Die Mewa Textil Service investierte 15 Mio. Euro in ihre neue Produktion in Lauenburg. Das Unternehmen entschied sich bei der Tor- und Rampentechnik für das 5500 m² große Industriegebäude für Lösungen der Hörmann KG.

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Sicherheit bei der Verladung ist bei Mewa wichtig, deshalb entschied sich das Unternehmen für die Dock Control von Hörmann. (Bild: Mewa/Hörmann)
Sicherheit bei der Verladung ist bei Mewa wichtig, deshalb entschied sich das Unternehmen für die Dock Control von Hörmann. (Bild: Mewa/Hörmann)

Für Mewa ist Energieeffizienz in der Produktion ein wichtiger Faktor. Diesem Anspruch folgend, kommt auch bei den Toren und Schleusen im Logistikbereich innovative Gebäudetechnik von Hörmann zum Einsatz.

Mewa hat in Lauenburg die Verladetechnik in das Gebäude hinein gezogen. Den Abschluss nach Außen bilden gedämmte SPU-40-Industrie-Sektionaltore mit Verglasungsrahmen und großzügig dimensionierten Fensterelementen, um gute Sicht auf die Verladestelle zu gewähren und damit zur Betriebssicherheit beizutragen.

Sicherheit in den Logistikprozessen

Die Sicherheit steht auch bei der Verladung im Mittelpunkt. Damit das steigende Lkw-Aufkommen nicht zu Lasten der Sicherheit geht, kommt in Lauenburg Hörmann Dock Control zum Einsatz. Kennzeichnend für diese Innovation sind drei Elemente: Entfernungsmesser im Andockpuffer, Radkeil und Verladebrücke mit Sensoren sowie eine speziell für diese Applikation zugeschnittene Steuerungseinheit.

Hörmann Dock Control erleichtert generell das Andocken, indem es Abläufe regelt, dabei unsichere Handlungen blockiert und Mitarbeiter vor drohenden Gefahren warnt. Die von Hörmann entwickelte Steuerungselektronik erlaubt nur eine sichere Reihenfolge der Arbeitsschritte.

Alle warten auf das Signal

Hinter Dock Control steckt eine einfache Idee: In der Praxis kann der Fahrer die Transportcontainer erst dann entladen, wenn die Ladebrücke auch wirklich sicher auf der Ladefläche aufliegt. Ein im Andockpuffer integrierter Sensor (Hörmann Intelligent Buffer, HIB) misst den Abstand zum Lkw, steuert eine Ampelanlage und erleichtert so das saubere Andocken. „Rot“ signalisiert dem Lkw-Fahrer, dass die optimale Position erreicht ist – im Inneren signalisiert „Grün“ dem Logistikpersonal, dass mit dem Verladen begonnen werden kann.

Ein weiteres Gefahrenpotenzial resultiert aus dem Wegrollen eines Fahrzeugs aufgrund fehlender Radkeile. Teil der Hörmann Dock Control ist hier ein sensorbehafteter Radkeil, der über eine robuste Kabelverbindung der Steuerung ein Freigabesignal sendet. Erst wenn dieses vorliegt, lässt sich das Sektionaltor öffnen. Diese Technik mindert Absturzgefahren für Personen und Flurförderfahrzeuge.

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