Kombinierter Verkehr

GVZ Augsburg gewinnt weiter Kontur

30.08.2010 | Redakteur: Bernd Maienschein

Das GVZ Augsburg mit seinem 112 ha großen Areal soll Gateway im alpenquerenden Verkehr, Zugang zum Korridor nach Süd- und Osteuropa und Hinterland-Standort für Seehafenverkehre werden. Bild: GVZ-Entwicklungsmaßnahmen
Das GVZ Augsburg mit seinem 112 ha großen Areal soll Gateway im alpenquerenden Verkehr, Zugang zum Korridor nach Süd- und Osteuropa und Hinterland-Standort für Seehafenverkehre werden. Bild: GVZ-Entwicklungsmaßnahmen

Fernab von jedem Hafen stapeln sich ab 2011 Überseecontainer im Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg. Das mittelständische Logistikunternehmen Kloiber GmbH mit Sitz in Petershausen und München-Riem reichte die Baupläne für eine Containerlogistik-Anlage ein.

Die Containerlogistik-Ablage soll eine Fläche von 40 000 m² haben, liegt direkt an der Autobahn 8 und grenzt an das geplante Umschlagterminal für kombinierten Verkehr.

Rund 10 Mio. Euro investiert das im Landkreis Dachau ansässige Familienunternehmen Kloiber in die Logistikanlage für den Umschlag im kombinierten Verkehr, die mit einem ersten Teil bereits 2011 in Betrieb gehen wird. Als nach eigenen Worten einer der führenden Container-Logistiker Bayerns bezieht das Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Terminal für kombinierten Verkehr im GVZ Region Augsburg Position.

Zunehmender Bedarf an Container-Logistik

Reedereien und Schienenoperateure profitieren zukünftig im Schnittpunkt wichtiger Verkehrsverbindungen von einem Container-Depot mit allen Zusatzleistungen für Be- und Entladung, Lagerung, Reparatur, Wäsche und Trucking inklusive öffentlicher Betriebstankstelle.

„Als wichtiger Baustein ressourcenschonender Transportkonzepte wird der kombinierte Verkehr und damit der Bedarf an Container-Logistik in den kommenden Jahren zunehmen“, prognostiziert Geschäftsführer Ferdinand Kloiber. „Auf unserer Suche nach strategisch günstigen Standorten im Hinterlandverkehr der Seehäfen hat uns Augsburg vor allem mit seinem maritimen Potenzial an Ladung und der starken Wirtschaftskraft überzeugt.“

Alle Arten von Ladeeinheiten werden übernommen

Mitte der 80er Jahre ist das 1934 gegründete Transportunternehmen in die Container-Logistik eingestiegen und übernimmt derzeit mit rund 100 eigenen Fahrzeugen und 20 Subunternehmern Vor- und Nachläufe vom Container-Bahnhof München-Riem, Nürnberg-Hafen und Ulm. Kloiber führt direkte Straßentruckings zu den Nord-, Süd- und Westhäfen durch und bedient auch die Binnenhäfen Deggendorf, Regensburg und Kelheim. Dabei übernimmt das Unternehmen im kombinierten Verkehr vom Container über Wechselbrücken bis hin zu Trailern und Tanks alle Arten von Ladeeinheiten.

Zusatzdienste wie Depothaltung, Reinigung und Reparatur oder Lagerung von Ladeeinheiten sowie die gesamte Auftragsabwicklung mit transportrelevanten Papieren, Verzollung und Avis beim Kunden ergänzen das Angebot.

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