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Kooperationen Häfen von Duisburg und Antwerpen stärken ihre Zusammenarbeit

Der Duisburger und der Antwerpener Hafen möchten künftig enger zusammenarbeiten, um Bahn- und Binnenschifftransporte zwischen den beiden Regionen sowie deren Hinterland zu intensivieren. Duisburg und Antwerpen haben schon im Jahr 1999 ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet und dieses Anfang Juli 2013 erneuert sowie verlängert.

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Freuen sich über die intensivere Zusammenarbeit (v.l.): Erich Staake (Duisburger Hafen), Marc van Peel (Antwerpener Hafen) sowie Eddy Bruyninckx (Hafenbehörde Antwerpen).
Freuen sich über die intensivere Zusammenarbeit (v.l.): Erich Staake (Duisburger Hafen), Marc van Peel (Antwerpener Hafen) sowie Eddy Bruyninckx (Hafenbehörde Antwerpen).
(Bild: Hafen Duisburg)

Die intensivierte Zusammenarbeit geht weit über die aktuellen Pläne zur Erweiterung des intermodalen Schienengüterverkehrs hinaus. Sie soll die qualitative Stärkung des Logistikkorridors zwischen den Häfen fördern, indem Transitzeiten im Allgemeinen verringert werden und der Antwerpener Hafen mit besseren Anschlüssen an das Schienennetz ausgestattet wird, für welches Duisburg ein zentraler Hub im Westen ist. Die direkte Bahnverbindung von Duisburg nach Antwerpen wurde im Jahr 2006 unter schwierigen Wettbewerbsbedingungen mit Bezug auf den Straßen- und Binnenschiffverkehr seitens der Duisport-Gruppe hergestellt.

Ausbau zu wichtigem europäischen Logistikkorridor angepeilt

„Mit dieser Erweiterung machen wir eine umweltfreundliche und nachhaltige Abwicklung künftiger Transportvolumina zwischen unseren Häfen möglich“, sagte Erich Staake, der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG bei der Unterzeichnung des Memorandums. „Aus unserer Sicht ist die direkte Bahnverbindung zwischen unseren Häfen unerlässlich, auch wenn wir immer noch einen Umweg machen müssen, weil die direkteste Verbindung, der Eiserne Rhein, noch nicht in Betrieb genommen wurde.“

Marc Van Peel, Präsident des Antwerpener Hafens, fügte hinzu: „Wir möchten uns gemeinsam insbesondere für den intermodalen Schienengüterverkehr einsetzen und die Achse Antwerpen-Duisburg zu einem der wichtigsten Logistikkorridore Europas entwickeln. In dieser Hinsicht arbeitet Antwerpen auch aktiv an einer künftigen Entwicklung des Shuttles Wien-Duisburg-Antwerpen, da Wien ein wichtiges Tor zu den Eisenbahnmärkten Zentral- und Osteuropas ist.“

Kurztaktige Zugverbindungen zwischen den Hubs erweitern

Seit der ersten Inbetriebnahme des Eisenbahn-Shuttles Duisburg-Antwerpen im Jahr 2006 wurde die Anzahl der Züge beständig gesteigert. Heute fahren Containerzüge mit ungefähr 90 Standardcontainern (TEU) pro Zug zehn Mal pro Woche zwischen Duisburg und Antwerpen in beide Richtungen. Um die strategische Bedeutung einer häufigen und zuverlässigen Verbindung mit Duisburg zu betonen, hat der Antwerpener Hafen jetzt beschlossen, sich aktiv an dieser Bahnverbindung zu beteiligen.

Als Bestätigung dieser Partnerschaft wurde ein Vertrag zwischen den beiden Parteien unterzeichnet. „Dies ist tatsächlich ein bedeutender Schritt in Richtung der konkreten Umsetzung des Memorandum of Understanding. Die Erweiterung einer kurztaktigen Zugverbindung zwischen den Hubs gestattet eine schnelle Verbesserung der Zugverbindungen zwischen dem Duisburger Hafen sowie den belgischen Häfen und dient der Öffnung weiterer wichtiger europäischer Hafenmärkte“, betonten die beiden Hafenvertreter Staake und van Peel.

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