DE Software Halbautomatische Handarbeitsplätze sind flexibel aufrüstbar

Redakteur: Jürgen Schreier

Werkerführungsspezialist DE Software auch halbautomatische Arbeitsplätze an. Diese basieren auf der Desc-Werkerführung, die durch eine automatische Betriebsdatenerfassung, Pick-to-Light-Anbindung, Barcodescanner, eine Waage, eine Schraubersteuerung, einen Laser als digitale Schablone und andere Werkzeuge und Funktionen erweiterbar ist.

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Halbautomatische Arbeitsplätze nehmen dem Mitarbeiter unproduktive Arbeiten ab.
Halbautomatische Arbeitsplätze nehmen dem Mitarbeiter unproduktive Arbeiten ab.
(Bild: DE Software)

Industrie 4.0 lässt einen steigenden Bedarf an intelligenten Assistenzsystemen erwarten: halbautomatische Arbeitsplätze, die die Kooperation des Menschen mit der cyber-physischen Welt der Smart Factory ermöglichen.

Desc-Werkerführung übernimmt das Informationsmanagement

Eine konkrete und praxiserprobte Lösung zur Realisierung dieses Szenarios ist die Desc-Werkerführung. Sie übernimmt zunächst das Informationsmanagement: Der Mitarbeiter bekommt auftragsbezogen und individuell aufbereitet alle für seinen Arbeitsprozess notwendigen Informationen. Gleichzeitig wird er durch multimediale Arbeitsanweisungen – Bilder, Texte, Audio, Video –, Stücklisten und Prüfhinweise zur Durchführung verschiedenster Aufgaben qualifiziert – je nachdem, was im Augenblick gemacht werden muss.

Außerdem steuert die Werkerführung direkt vom Arbeitsplatz-PC aus Werkzeuge und Automatisierungseinheiten an, die dem Mitarbeiter Arbeiten, wie das Messen von Positionsabständen oder das Suchen der richtigen Artikel im Regal, abnehmen und ihm durch Vollständigkeitskontrollen die Sicherheit geben, keinen Fehler gemacht zu haben. Laser, Pick-to-Light, „Inline“-AOI und andere angebundene Werkzeuge sorgen dafür, dass sich der Werker auf die kreativen, wertschöpfenden Tätigkeiten konzentrieren und so seine Produktivität steigern kann.

Halbautomatischer Arbeitsplatz in der Kabelkonfektionierung

In Ergänzung zu den informierenden und steuernden Eigenschaften der Werkerführung gewährleistet die Integration weiterer MES-Funktionen, etwa zur Betriebsdatenerfassung oder Qualitätsprüfung, dass im Produktionsprozess auftretende Probleme direkt erkannt und behoben werden können und darüber hinaus die notwendige Datenbasis für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess aufgebaut wird.

Ein weltweit agierender Elektronikhersteller hat durch die Einführung eines halbautomatischen Arbeitsplatzes die Konfektionierung von Kabelbäumen für Schienenfahrzeuge optimiert. Durch das System wurde die Fehlerquote signifikant reduziert und die Durchlaufzeit eines Kabelbaums um 66 % verringert: von 21 Tagen auf 7 Tage.

Pick-to-Light-Module am Kabelrechen zeigen an, welches Kabel im jeweiligen Schritt verarbeitet werden muss. Ein Laser visualisiert dem Mitarbeiter, an welcher Stelle ein Kabel abgeschnitten, abisoliert, markiert und wie es in einer Kabelwanne verlegt wird. Die Desc-Werkerführung übernimmt die Ansteuerung

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