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Seegüterumschlag

Hamburger Hafen mit deutlichem Aufwärtstrend in 2010

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Osteuropa, Russland und China beflügeln den Hamburger Hafen

Für 2011 erwartet die Hafenexpertin, dass die anziehende Außenwirtschaft in Osteuropa und Russland in Kombination mit einer weiter wachsenden deutschen Außenwirtschaft zu einer positiven Entwicklung des Seegüterumschlags im Universalhafen Hamburg führen wird. Hinzu kommt, dass die Volksrepublik China, der wichtigste Außerhandelspartner des Hamburger Hafens im Containerverkehr, seit 2010 wieder für wachsende Warenströme im Seeverkehr sorgt.

Der Hamburger Hafen konnte bereits 2010 als wichtige Drehscheibe der Asien- und Chinaverkehre mit Nordeuropa und den Ostseestaaten von dieser positiven Entwicklung profitieren und kann für 2011 laut der Prognose von Roller mit einem Gesamtwachstum knapp unter 10% rechnen. Auch Wirtschaftswissenschaftler und Forschungsinstitute prognostizieren für 2011 eine Zunahme des Welthandels: IWF und OECD gehen von einem Welthandelswachstum von 7 bis 8% aus.

Transhipment-Anreizsystem bei den Reedern sehr gut angekommen

„Die Anstrengungen, wieder mehr Schiffsverkehr nach Hamburg zu holen, haben sich voll ausgezahlt. Das von allen Hafenplayern mitgetragene Transhipment-Anreizsystem wurde von den Reedern sehr gut angenommen und teilweise bis zur Maximalgrenze ausgeschöpft. Das hat dazu beigetragen, dass die Feederverkehre nach der Krise nach Hamburg zurückkehren“, erklärt Jens Meier, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority.

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