Emissionskiller Hamburger Hafen pusht Dekarbonisierung mit Wasserstoff

Quelle: HPA

Der Wasserstoffproduzent Air Products und die Hamburg Port Authority (HPA) haben eine Vereinbarung über ihre Zusammenarbeit mit Blick auf eine umfassende Wasserstoff-Wertschöpfungskette getroffen.

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Blick auf den Burchardkai-Terminal im Hamburger Hafen. Der wird im Rahmen einer Kooperation zwischen Air Products und der Hamburg Port Authority (HPA) bald wichtig. Denn man will die Möglichkeiten zum Aufbau einer groß angelegten Wertschöpfungskette in Sachen Wasserstoff prüfen.
Blick auf den Burchardkai-Terminal im Hamburger Hafen. Der wird im Rahmen einer Kooperation zwischen Air Products und der Hamburg Port Authority (HPA) bald wichtig. Denn man will die Möglichkeiten zum Aufbau einer groß angelegten Wertschöpfungskette in Sachen Wasserstoff prüfen.
(Bild: Mediaserver Hamburg / I. Boelter)

Air Products, eins der weltweit führenden Industriegasunternehmen, und die HPA wollen den Ausbau der Produktion, der Lieferketten und des Verbrauchs von Wasserstoff in der Freien Hansestadt Hamburg und in ganz Norddeutschland beschleunigen. Ihre jetzt beschlossene Zusammenarbeit konzentriere sich auf Möglichkeiten, mit denen die Nachfrage nach Wasserstoff erhöht werden kann. Alles läuft auf die Dekarbonisierung von Schwerlastfahrzeugen (auch in der Hafenlogistik) und mit Blick auf die allgemeine Industrie hinaus, heißt es weiter. Nicht zuletzt soll der Hamburger Hafen dadurch klimaneutral werden.

Deutschlands Dekarbonisierungsziele rücken näher

Michael Westhagemann, der Senator für Wirtschaft und Innovation in Hamburg, merkte dazu mit Freude an: „Das Interesse seitens Air Products offenbart das Potenzial des Hamburger Hafens im Hinblick auf die Entwicklung der Wasserstoff-Infrastruktur.“ Und Jens Meier, CEO der HPA, betonte: „Wir unterstützen so die Dekarbonisierung und den Luftreinhalteplan der Stadt Hamburg. Die neue Vereinbarung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, konkrete Maßnahmen zu ergreifen.“

„Häfen und ihre Industrieansiedlungen in Hamburg und weltweit spielen eine entscheidende Rolle im Ausbau der Wasserstoffnutzung in der Energiewende“, betonte Kurt Lefevere, Vice President Northern Continent bei Air Products. Er begrüße die Gelegenheit, mit der HPA dabei zusammenzuarbeiten, um nicht zuletzt Deutschlands ehrgeizige Pläne zur Dekarbonisierung zu unterstützen.

Wasserstoff-Kooperation soll Dekarbonisierung pushen! Von Links: Kurt Lefevere, (Vice President of Air Products for Northern Continent), Michael Westhagemann (Hamburgs Senator für Wirtschaft und Innovation), Jens Meier (CEO Hamburg Port Authority), Stephan König (Air Products Director Operations and Supply Chain Performance Europe and Africa).
Wasserstoff-Kooperation soll Dekarbonisierung pushen! Von Links: Kurt Lefevere, (Vice President of Air Products for Northern Continent), Michael Westhagemann (Hamburgs Senator für Wirtschaft und Innovation), Jens Meier (CEO Hamburg Port Authority), Stephan König (Air Products Director Operations and Supply Chain Performance Europe and Africa).
(Bild: HPA / A. Schmidt-Wiethoff)

Ein Partner mit großem Wasserstoff-Erfahrungsschatz

Als weltgrößter Wasserstoffproduzent mit über 60 Jahren Erfahrung mit Wasserstoff in über 50 Ländern weltweit verfügt Air Products im Übrigen über praktische Erfahrungen aus über 250 Tankstellenprojekten in 20 Ländern. Das Know-how des Mitglieds von H2 Global wird außerdem bei über 1,5 Millionen Betankungen im Jahr eingesetzt. Das Unternehmen liefert bereits seit über 40 Jahren Wasserstoff an den Hamburger Hafen und allgemein nach Deutschland – etwa an zahlreiche Wasserstofftankstellen. Noch in diesem Jahr soll eine ganz neue hinzukommen, betonen die Protagonisten abschließend.

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