Handmarkierer Handmarkierer für schwer zugängliche Stellen

Redakteur: Helmut Klemm

Für das Markieren an schwer zugänglichen Stellen oder von nicht transportablen Teilen hat Joachim Richter sein Produktortfolio mit dem neuen Handmarkierer HMG 120 erweitert.

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Geschliffene Führungselemente und wartungsfreie Zwei-Achsen-Antriebe sorgen für eine hohe Markiergenauigkeit. Bild: Richter
Geschliffene Führungselemente und wartungsfreie Zwei-Achsen-Antriebe sorgen für eine hohe Markiergenauigkeit. Bild: Richter
( Archiv: Vogel Business Media )

Herstellerangaben zufolge eignet sich das Gerät sowohl zum Markieren gerader Oberflächen als auch von zylinderförmigen Werkstücken. Dabei seien Schrifthöhen und -breiten frei skalierbar und Prägetiefen individuell einstellbar.

Als Herzstück des Geräts fungiert ein Prägekopf mit elektrischem oder pneumatischem Antrieb, der mit einer Prägefrequenz bis 150 Hz und mit einer Prägekraft bis 100 N arbeiten soll.

Das Prägen erfolgt durch eine vibrierende Nadel direkt auf das Werkstück

Bei sehr feinen Prägungen, etwa bei dünnen Typenschildern, habe das Elektroprägen Vorteile, teilt das Unternehmen mit, bei unebenen Flächen oder wenn sich eine hohe Prägekraft als notwendig erweise, sei das Pneumatikprägen vorzuziehen.

Geschliffene Führungselemente, wartungsfreie Zwei-Achsen-Antriebe sorgen für eine hohe Markiergenauigkeit und für störungsfreien Betrieb in rauen Industrieumgebungen. Die Verfahrgeschwindigkeit reicht bis 50 mm/s; das maximale Markiertempo liegt bei drei Zeichen pro Sekunde. Das Beschriftungsfeld misst 120 mm x 35 mm. Schrifthöhe und -breite sind individuell einstellbar.

Ergonomische Aspekte wurden besonders herausgearbeitet

Deshalb ist das Markiergerät mit den Maßen 84,5 mm x 196 mm x 252 mm (ohne Griff) erkennbar kompakt gebaut und mit einem Gewicht von rund 2,7 kg auch beim Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen einfach in der Handhabung.

Um auch die Bedienung zu vereinfachen, wurde die Steuerung EM 100 entwickelt. Sie ist nicht nur kompatibel zu allen Markiergeräten des Herstellers und macht zusätzliche, externe PC oder Laptops überflüssig. Die Anbindung an spezielle Produktionslinien oder die unternehmenseigene IT ist einfach und erfolgt per RS232. Optional kann auch eine PCA-Steuerung gewählt werden. Diese Variante bietet weitere Schnittstellen wie Ethernet, Profibus, digitale I/O oder USB. Programmiert wird das Gerät mittels Tastatur und LCD-Display oder optional per Touch-Screen.

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