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Human Resources Hat die IT ein Frauenproblem?

| Redakteur: Sebastian Hofmann

Gerade einmal 15 % der Mitarbeiter in der deutschen IT sind weiblich. Dabei könnte eine höhere Frauenquote der Branche viele Vorteile verschaffen.

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Derzeit sind nur 15 % der Mitarbeiter in der IT-Branche weiblich.
Derzeit sind nur 15 % der Mitarbeiter in der IT-Branche weiblich.
(Bild: CC0 / CC0 )

Frauen sind in der IT-Branche nur spärlich vertreten. Laut dem Digitalverband Bitkom sind lediglich 15 % der Mitarbeiter weiblich. Nicht nur vom Standpunkt der Gleichberechtigung aus ist dieser Wert kritisch zu beobachten, sagt Consuela Utsch, Geschäftsführerin von Acuroc und Human Resource Managerin: „Einzig ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bringt ein Maximum an Vielfalt in der Entwicklung von Ideen sowie Problemlösungen und dadurch mehr Innovation für die Unternehmen.“ Mit jeder Person im Team steige die Anzahl verschiedener Blickwinkel bei der Erstellung von Lösungsansätzen.

In diesem Video zeigt der RBB, wie Berlin Perspektiven für Frauen in der IT-Forschung verbessert.

Rahmenbedingungen sind mangelhaft

„Viele Führungsstrategen müssten grundlegende Standards schaffen, wenn sie mehr Frauen für die IT gewinnen wollen“, erklärt Utsch, „Lohngerechtigkeit, Gleichstellung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie nehmen für Arbeitnehmer einen immer höheren Stellenwert ein.“ Eine mögliche Lösung: Übergreifendes Projekt- und Programmmanagement, das die Arbeitsauslastung eines jeden Mitarbeiters effizient hält und gleichzeitig den Stress für die Belegschaft mindert.

Frauen in der IT In einer Branchenumfrage hat der Digitalverband Bitkom herausgefunden, dass sich stetig mehr Mädchen und Frauen für technische Berufe begeistern.

Ebenso müsse man dem Stereotypen des Informatikers als „sozialer Außenseiter“ entgegenwirken. Das ließe sich am besten in den weiterführenden Schulen durchsetzen: Zwischen dem 11. und dem 16. Lebensjahr sei das Interesse von Schülerinnen an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) am größten. „Schulen müssen bereits hier ansetzen und das Interesse weiblicher Nachwuchskräfte aufrechterhalten“, meint Consuela Utsch.

Kommentieren Sie: Woran liegt es aus Ihrer Sicht, dass so wenige Frauen in der IT sind? Was tut Ihr Unternehmen, um speziell weibliche Fachkräfte zu unterstützen?

Weitere Informationen:http://www.acuroc.de

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