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Anschlagmittel Hebeband aus Hochleistungsfasern

Redakteur: Simone Käfer

Das Hebeband aus HMPE von Spanset heißt Powerforce. Bei ihm entfällt der zusätzliche Kantenschutz ab einem Kantenradius von 2 mm.

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Die Hebebänder der Powerforce-Linie sind aus schnitt- und abriebfestem HMPE hergestellt.
Die Hebebänder der Powerforce-Linie sind aus schnitt- und abriebfestem HMPE hergestellt.
(Bild: SpanSet)

Spanset hat ein Hebeband aus Hochleistungsfasern auf den Markt gebracht. Powerforce wird aus dem schnitt- und abriebfesten, hochmolekularen Polyethylen (HMPE) hergestellt, das eine gute Schnittfestigkeit und geringe Dehnung des Gewebes als Eigenschaften mitbringen soll. Der größte Vorteil des Hebebands ist laut Hersteller, dass es bei scharfen Kanten mit einem Radius von 2 mm keinen zusätzlichen Schutz benötigt. Powerforce ist je nach Ausführung für eine Nennlast (Working Load Limit, WLL) bis 6 t ausgelegt. Im ersten Schritt der Markteinführung bietet Spanset die neuen Hebebänder als einlagige Schlaufenhebebänder und einlagige Bandschlingen an. Weitere Varianten mit D-Bügel und Durchsteckbügel sollen im Laufe des Jahres 2019 folgen.

Die Dehnbarkeit von HMPE liegt bei zirka 4 %, was exakte Hubvorgänge aufgrund des unmittelbaren Kraftaufbaus erlaubt, erklärt das Unternehmen. Auch beim Heben großer Lasten in niedrigen Produktionshallen gehört die geringe Dehnung zu den entscheidenden Vorteilen. Ein weiteres Argument für sein Produkt führt Spanset mit dem Nahtbild an. Dieses sei besonders klein und platzsparend ausgeführt, wodurch mehr Auflagefläche für die Last verbleibt, als bei gleichlangen Hebebändern, beschreibt der Hersteller. Konzipiert wurde Powerforce in Anlehnung an die EN 1492-1, die unter anderem für Polyester-Hebebänder gilt.

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