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Wartung Hebezeugketten für den Einsatz in Reparaturkransystemen in Windkraftanlagen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Thiele bietet für Instandhaltungs- und Serviceunternehmen Fachseminare rund um die Hebezeugkette an. dabei werden Normgrundlagen, Auswahlkriterien zur Bemessung von Hebezeugketten, Einflussfaktoren und Prüfverfahren vermittelt. Weitere Informationen gibt das Unternehmen an seinem Stand auf der Cemat 2011 (Halle 12, Stand D76).

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Der Iserlohner Hersteller von Hebezeugketten für die Windindustrie wird immer immer wieder mit Fragen über den richtigen Einsatz von Hebezeugketten in Windkraftanlagen konfrontiert.

Die Europäische Norm EN 818-7 besagt, dass in motorisch betriebenen Hebezeugen sogenannte einsatzgehärtete Hebezeugketten (Ausführung DAT) eingesetzt werden müssen. Marktüblich ist jedoch der Einsatz von vergüteten Hebezeugketten (Ausführung T) in elektrischen Hebezeugen in Windkraftanlagen.

Marktüblich ist der Einsatz von vergüteten Hebezeugketten

Der Grund hierfür ist die deutlich geringere Kontakthäufigkeit zwischen dem Kettenrad und der Rundstahlkette im Hebezeug. Der Einsatz des Hebezeuges in der Windkraftanlage, der in der Regel nur ein bis zwei Mal im Jahr bei Wartungsarbeiten und Ausfällen der Anlage auftritt, ist mit dem industriellen Einsatz nicht vergleichbar.

Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung und der bekannten Anwendung von Hebezeugketten in Windkraftanlagen, stellte Thiele Ende der 90-er Jahre als erster Erstausrüster der Windenergie, die technische Spezifikation von einsatzgehärteten auf vergütete Hebezeugketten um.

Maßhaltigkeit der Rundstahlkette gewinnt an Bedeutung

Um die immer höheren Turmhöhen schnell zu überbrücken, werden die Hebezeuge mit hohen Geschwindigkeiten betriebenen und folglich gewinnt die Maßhaltigkeit der Rundstahlkette an Bedeutung.

Bei dem im Hebezeug befindlichem Kettenrad kommt es hingegen auf eine möglichst hohe Anzahl an Kettenradtaschen an.

Diese bewirken einen geräuschärmeren Lauf der Hebezeugkette, reduzieren den Polygoneffekt und den Verschleiß.

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