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Alternative Antriebe Hermes baut „Alternative“ weiter aus

Nachhaltigkeit ist bei Hermes sein 1986 ein erklärtes Unternehmensziel. Es basiert auf einer langfristigen Strategie zur CO2-Reduktion. Jetzt reduziert der KEP-Dienstleister mit der „We-Do!“-Kampagne erneut Kohlenstoffdioxid beim Versand.

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(Bild: Hermes)

Durch die Beteiligung an drei Forschungs- und Entwicklungsprojekten will Hermes den Anteil alternativer Antriebe in seiner Flotte weiter ausbauen. Damit setzt der Logistikdienstleister ab sofort alternative Antriebstechnik über alle Fahrzeugklassen hinweg ein – vom Botenfahrrad bis zum 7,5 t schweren Lkw. Wie das Unternehmen mitteilt, zahlen die Projekte direkt auf das „We-Do!“-Programm von Hermes ein, das mindestens die Halbierung der CO2-Emissionen bis 2020 vorsieht. Als einer der Vorreiter im betrieblichen Klima- und Umweltschutz unterstützt Hermes die Automobilindustrie bereits seit den 80er-Jahren unabhängig in ihrer Forschung und Entwicklung. „Dank unseres frühen Einsatzes bei der Erprobung neuer Antriebe gehört die Hermes-Flotte heute zu den modernsten der Branche“, unterstreicht Dr. Philip Nölling, CFO der Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD). „Zukunftsweisende Mobilität ist dabei für uns ein zentraler Schlüssel zur Reduktion unserer CO2-Emissionen bei Hermes, die wir seit 1994 bereits effektiv um 42 % je Sendung reduziert haben.“

Britischer „Range-Extender“ beinahe ohne Lärm- und Schadstoffemissionen

Schon heute umfasst die Hermes-Flotte standardmäßig elektrifizierte Prototypen von Mercedes-Benz, Renault und Fiat sowie Erdgas- und Brennstoffzellenantriebe. Hinzu kommen jetzt auch Alternativen im „schwerlastigen“ Bereich: Ab sofort erprobt Hermes in Hamburg den 7,5-t-„Range-Extender“ der britischen Firma Smith Newton, der einen Brennstoffzellenantrieb auf Wasserstoffbasis mit einem batterieelektrischen Antrieb kombiniert. Ein Hauptargument für das Modell ist die fast komplette Vermeidung von Lärm- und Schadstoffemissionen, die das Fahrzeug für den Einsatz im Stadtgebiet prädestiniert.

Das Fahrzeug kommt sowohl im Hermes-Paketdienst als auch im Zwei-Mann-Handling, das heißt bei der Zustellung von Möbeln und Großgeräten, zum Einsatz. Im letztgenannten Bereich testet Hermes seit Neuestem auch den „Canter Eco Hybrid“, ein gemeinsames Projekt von Mercedes-Benz und Mitsubishi. Die bei diesem 7,5 t schweren Lkw eingesetzte Elektro-Diesel-Hybridtechnik wird bis zu 23 % Kraftstoff und die damit verbundene Menge CO2-Emissionen einsparen, ist man sich bei Hermes sicher.

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