Schuricht Distrelec Heute bestellt – morgen geliefert

Redakteur: Jürgen Schreier

Kataloge in allen Varianten, das bietet Schuricht Distrelec, einer der führenden Elektronik-Distributoren Europas, seinen Kunden und allen, die es werden wollen. Ob Print, CD-ROM oder online: Jeder bekommt die Lösung, die er benötigt. Zehntausende von Artikeln aus den Bereichen Elektronik, Elektrotechnik und IT-Technik sind gelistet und erreichen im Regelfall 24 Stunden nach Bestelleingang den B-to-B.-Kunden.

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Auf exakt 2112 Seiten präsentiert der aktuelle Distrelec-Katalog mehrere zehntausend Artikel von rund 600 Herstellern. Hinzu kommen der Disdata-Katalog mit Produkten rund um den PC-, Office- und Telekommunikationbereich sowie themenbezogene Kataloge. Bild: Schreier
Auf exakt 2112 Seiten präsentiert der aktuelle Distrelec-Katalog mehrere zehntausend Artikel von rund 600 Herstellern. Hinzu kommen der Disdata-Katalog mit Produkten rund um den PC-, Office- und Telekommunikationbereich sowie themenbezogene Kataloge. Bild: Schreier
( Archiv: Vogel Business Media )

Da liegt er nun, der brandneue Distrelec-Katalog 2007 von Schuricht: Über 2000 Seiten stark, bis zum Rand gefüllt mit zehntausenden von Artikeln aus den Bereichen Elektronik, Elektrotechnik, Messtechnik, Automatisierung, Pneumatik und Werkzeuge. „Nanu, ein Printkatalog, und das im Internetzeitalter!“, schießt es dem Schreiber dieser Zeilen unwillkürlich durch den Kopf.

Doch Jörg-Lothar Loch, Geschäftsführer der Bremer Schuricht Distrelec GmbH, der die Verwunderung seines Gegenübers offenbar wahrgenommen hat, klärt sofort auf: „Selbstverständlich bieten wir unseren Kunden auch Lösungen an, die in jedes Warenwirtschaftssystem integriert werden können. Das reicht vom elektronischen Produktkatalog bis hin zur elektronischen Abwicklung sämtlicher Transaktionen.“ Auch ein Webshop mit ausgefeilter Bestellverwaltung, Log-in-Service, technischen Datenblättern als Download und aktuellen Sonderangeboten steht dem Schuricht-Kunden zur Verfügung.

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Obendrein gibt‘s den Hauptkatalog auch als CD-ROM. Crossmediales Publizieren – zurzeit ein „Hype“ im Bereich der technischen Kommunikation, bei Schuricht Distrelec, einem der drei führenden Katalogdistributoren für Elektronik und IT-Komponenten in Europa und seit Herbst 2001 zur schweizerischen Dätwyler-Electronics-Gruppe gehörig, ist das längst Realität.

Dennoch möchte man – Druckkosten hin, Vertriebsaufwand her – auf gedruckte Kataloge nicht verzichten. „Viele unserer Besteller haben ihren Arbeitsplatz direkt in der Produktion, wo oft kein Internetzugang vorhanden ist. Sie nehmen den Printkatalog zur Hand und bestellen telefonisch“, erläutert Schuricht-Manager Loch. Zum dickleibigen Hauptkatalog gesellen sich der Disdata-Katalog mit einem breiten Angebot an PC-Komponenten, Druckern, Netzwerktechnik, Telekommunikationsausrüstungen, Computer-Peripherie, Office-Zubehör und Verbrauchsmaterial sowie in schöner Regelmäßigkeit weitere gedruckte Sonderkataloge, „themen- oder anlassbezogen, je nachdem welche Sortimentsbereiche gezielt bearbeitet werden sollen“, so Geschäftsführer Jörg-Lothar Loch.

Im vergangenen Jahr waren es beispielsweise die Themen Mechanik und Messtechnik, denen Schuricht Distrelec Themenkataloge widmete. In diesem Jahr ist es die Automatisierungstechnik. Hinzu kommt, dass in den Sonderkatalogen bereits neue Produkte gelistet sind, die in den nur einmal jährlich erscheinenden Hauptkatalog nicht mehr aufgenommen werden konnten. Doch gleichgültig, über welchen „Kanal“ die Bestellung Schuricht Distrelec auch erreicht: Im Regelfall hält der Kunde die bestellten Waren 24 Stunden später in den Händen – wenn es sein muss, schon ab einer Stückzahl 1.

Alle in den Katalogen gelisteten Produkte würden, um das Servicelevel und Lieferzeiten zu garantieren, bevorratet, lässt Geschäftsführer Loch wissen. Bei mehreren zehntausend unterschiedlichen Artikeln, die von mehr als 600 Herstellern rund um den Globus zugeliefert werden, ist das zweifellos ein logistisches Meisterstück.

Doch allein damit, dafür zu sorgen, dass die bestellten Waren zur richtigen Zeit und zu 100% richtig beim richtigen Kunden „landen“, lässt es Schuricht Distrelec nicht mehr bewenden. „In vielen Bereichen und speziell in der Automatisierungstechnik geht der Trend zur modularen Bauweise“, weiß Geschäftsführer Loch: Die Produkte würden immer anspruchsvoller, die zu lösenden Aufgaben in der Produktion immer komplexer. Auf diese Entwicklung müsse auch ein Katalogdistributor reagieren. Schuricht Distrelec tut dies mit einem wachsenden Angebot technischer Seminare.

Erste Erfahrungen auf diesem Gebiet konnte man im vergangenen Jahr mit einer Veranstaltung zum bleifreien Löten sammeln. „Die Resonanz war enorm“, freut sich Manager Loch. Ein weiteres Seminar zum derzeit in der Fachwelt stark diskutierten Thema Thermografie (Wärmebildfotografie) ist bereits gelaufen, ein Automatisierungsseminar, das, so Loch, „hervorragend zu unserem Automatisierungskatalog passt“, soll am 30. Mai „steigen“. Es wird sich mit der Programmierung von Siemens-Steuerungen befassen.

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