Hafenlogistik

HHLA setzt weiter auf Elektromobilität

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Die HHLA erweitert ihre Elektroautoflotte auf 64 Fahrzeuge.
Die HHLA erweitert ihre Elektroautoflotte auf 64 Fahrzeuge. (Bild: HHLA)

Die Elektroautoflotte der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat weiteren Zuwachs bekommen. Im Verlauf dieser Woche nimmt das Unternehmen sieben neue Fahrzeuge in Betrieb. An den vier Terminals des Hafens sind bereits seit einiger Zeit 57 Elektrofahrzeuge im Einsatz, wodurch die HHLA über die größte Flotte von Elektrofahrzeugen aller europäischen Hafenbetriebe verfügt.

Die neuen Autos ersetzen diesel- oder benzinbetriebene Kfz und sind Teil des Carpools, der den Mitarbeitern in der Zentrale des Unternehmens zu Verfügung steht. Bereits am 1. September wurden vier Renault Zoe in Dienst gestellt. Drei Elektro-Smart folgen am 8. September. Damit die Fahrzeuge optimal eingesetzt werden können, erhält jedes eine eigene Ladesäule.

Wie Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender der HHLA, erläutert, ist diese Flotte von Elektroautos Teil der Bemühungen den Hamburger Hafen umweltfreundlicher zu gestalten: „Elektromobilität ist ein zentraler Baustein, um unsere spezifischen CO2-Emissionen bis 2020 um 30 % zu reduzieren. Dieses ehrgeizige Ziel haben wir uns 2008 gesetzt. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie hat dazu geführt, dass wir bis 2013 bereits eine Reduzierung des spezifischen CO2-Ausstoßes um 24,9 % erreicht haben. Zusätzlich sorgen wir mit unseren Elektro-Autos für einen deutlichen Rückgang der Lärmemissionen. Das verbessert die Arbeitsqualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In einem innenstadtnah gelegenen Hafen wie dem Hamburger ist Lärmreduzierung besonders wichtig. Beim Einsatz von Elektrofahrzeugen profitieren wir zudem von den niedrigeren Betriebskosten.“

Elektroantriebe auch bei der Verladung

Die vorhandenen Fahrzeuge haben nach Angaben des Unternehmens bisher bereits über 150.000 km zurückgelegt. Auch im Terminalbetrieb setzt die HHLA Elektrofahrzeuge ein. Im April 2014 startete das Leuchtturmprojekt Besic am Container Terminal Altenwerder (CTA). Auf der Anlage transportieren zehn batteriebetriebene Schwerlastfahrzeuge Container zwischen Schiff und Lager. Die Batterien dieser Containertransporter sollen genau dann geladen werden, wenn norddeutsche Ökostrom-Spitzen im Netz sind.

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