SAP Hilfe im Dschungel komplexer Richtlinien und globaler Wirtschaftsrisiken

Redakteur: Jürgen Schreier

In Zusammenarbeit mit Deloitte, IBM Global Business Services, Pricewaterhouse-Coopers und Protiviti kündigt SAP eine neue Initiative an, die Unternehmen in der Vorbereitung auf die neue Enterprise-Risk-Management-Bewertung (ERM) der Ratingagentur Standard & Poor‘s (S&P) unterstützt.

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Gemeinsam mit den Unternehmensberatungen stellt SAP Lösungen und Dienstleistungen für den Bereich Unternehmenssteuerung, Risikomanagement und Einhaltung gesetzlicher Auflagen (Governance, Risk and Compliance – GRC) bereit, mit denen Firmen die Anforderungen der erweiterten S&P-Bonitätsprüfung erfüllen können. Das Angebot umfasst Softwarewerkzeuge, spezifische Dienstleistungen sowie ein Rahmenwerk für die Implementierung und Best Practice-Empfehlungen, mit denen Unternehmen Prozesse für die Risikobewertung und -steuerung besser in ihr Tagesgeschäft und Entscheidungsprozesse einbinden können.

S&P hat die ERM-Analyse bereits 2005 für das Bonitätsrating von Finanzinstituten und Versicherungen eingeführt und im Mai 2008 angekündigt, diese in Zukunft auch außerhalb des Finanzsektors anzuwenden. Gemäß der neuen Richtlinie müssen alle Unternehmen, die eine positive Kreditbewertung erreichen wollen, ein formales und effektives Risikomanagement nachweisen – für S&P ein wesentlicher Indikator für die zukünftige Stabilität eines Unternehmens.

Weltweite Einführung der ERM-Evaluierung über die kommenden Monate geplant

Damit erhalten letztlich auch Investoren einen besseren und zuverlässigen Einblick in die Fähigkeit eines Unternehmens, Risiken vorherzusehen, zu verstehen und zu steuern. S&P plant die weltweite Einführung der ERM-Evaluierung in mehrere Phasen über die kommenden Monate, gefolgt von spezifischen Analysen und Firmenbewertungen im Laufe des Jahres 2009.

Viele Unternehmen sind auf Risiken nicht vorbereitet Risikomanagement ist heute notwendig und hat eine sehr hohe Priorität auf Vorstandsebene. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie von IBM Global Business Services waren rund zwei von drei der befragten Unternehmen mit einem Umsatz über 5 Mrd. US-Dollar in den letzten drei Jahren mit Ereignissen konfrontiert, die ein erhebliches Risiko darstellten. Fast die Hälfte dieser Unternehmen gab zu, nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein.

Reputationsverlust ist ein gravierendes Risiko für Firmen, allerdings per se kaum zu steuern, da es zahlreichen Einflussfaktoren unterliegt. Allerdings können zugrundeliegende Risikofaktoren wie beispielsweise mangelhaftes Rohmaterial von Zulieferern, Mitarbeitersicherheit, Produktqualität, Kundenreklamationen sowie die Einhaltung von Richtlinien überwacht und gesteuert werden, bevor sie das Image schädigen.

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