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Verpackungstechnik Hochleistungslagenpalettierer jetzt noch besser zugänglich

Beumer hat seinen bewährten Hochleistungslagenpalettierer Paletpac überarbeitet. Anwender profitieren jetzt von einer besseren Zugänglichkeit, der kürzeren Montagezeit, einer höheren Flexibilität der Anlage und dadurch insbesondere von geringeren Kosten beim Einsatz des Paletpac 2500.

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Von der Absackung, dem anschließenden Sacktransport, der Palettierung über den anschließenden Vollpalettentransport bis zur Endverpackung realisiert Beumer die komplette Prozesskette.
Von der Absackung, dem anschließenden Sacktransport, der Palettierung über den anschließenden Vollpalettentransport bis zur Endverpackung realisiert Beumer die komplette Prozesskette.
(Bild: Tilman Weishart)

Mit der Lagenpalettierer-Baureihe Beumer Paletpac liefert der ostwestfälische Maschinenbauer Hochleistungsmaschinen, die Schüttgutsäcke schonend und exakt Lage für Lage auf Paletten stapeln. Dazu gehören Produkte wie zum Beispiel Zement, Mörtel, PE-Granulate, Industriesalze oder Düngemittel, die in Papier-, PE- oder PP-Säcke abgefüllt sind. Durch die geometrische Genauigkeit bei der Lagen- und Stapelbildung werden in sich sehr stabile Sackstapel erstellt, die zur platzsparenden Lagerung auch übereinander gestapelt werden können. Damit für Unternehmen der Einsatz noch nachhaltiger wird, hat Beumer den Lagenpalettierer Paletpac 2500 jetzt überarbeitet. Dabei konnte der Anbieter bei der Optimierung die Herstellkosten eigenen Angaben zufolge senken – das spüre der Anwender bei den Anschaffungskosten, heißt. Aber auch im laufenden Betrieb überzeuge die optimierte Ausführung durch geringere Verbräuche.

Vier Ketten mit Gegengewicht sorgen für den Palettenhub

Um den Energieverbrauch des Palettierers zu optimieren, hat der Intralogistikspezialist für die Hubbewegung den Rahmen der bisherigen Version gegen vier Ketten mit Gegengewicht im neuen Beumer-Paletpac getauscht. Das spart erheblich Material und dadurch auch Energie, die zuvor für die Hubbewegung aufgebracht werden musste.

Die Palette wird nun hochgezogen. Bisher war dafür ein großer Antrieb in der Anlage verbaut, nun genügt ein kleiner Motor, der als Servoantrieb ausgeführt ist. Das führt zu einer weiteren Gewichtsreduktion, zu weniger Wartung und damit zu reduzierten Kosten für den Anwender. Stehen doch Wartungs- oder Reinigungsarbeiten an, hat der Maschinenbediener so auch einen direkteren Zugriff auf sämtliche Komponenten.

Gesamter Palettierkopf passt in einen Container

Beumer hat die Gesamtkonstruktion des Paletpac deutlich schlanker gestaltet. In der überarbeiteten Version konnten die Konstrukteure etwa 2,4 t Material einsparen, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung schreibt. Darunter fällt zum Beispiel auch der zuvor massivere Rahmen des Palettiererkopfes. Das spart Material und zudem hat der Anwender leichteren Zugang zur Maschine.

Eine weitere Neuerung: Die äußeren Rahmenelemente des Ablegetischs lassen sich einklappen. Damit passt der gesamte Palettiererkopf vollständig in einen Transportcontainer. Der Palettiererkopf muss somit nicht zuvor demontiert und die Gesamtzahl der zum Kunden gesendeten Container kann reduziert werden. Das verringert Transportkosten und verkürzt die Montagezeit beim Kunden.

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