Supply Chain Management Hochwasser in Thailand trifft Logistikprozesse

Redakteur: Robert Weber

Die Überschwemmungen in Thailand strapazieren die Supply Chains und Lager der Festplattenhersteller. Die Produktion steht. Festplattenpreise dürften deutlicht anziehen.

Firmen zum Thema

Die Fluten in Thailand verursachen Probleme in der Festplatten-Supply-Chain. Bild: Christian Jansky, Wikipedia
Die Fluten in Thailand verursachen Probleme in der Festplatten-Supply-Chain. Bild: Christian Jansky, Wikipedia
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Werke von Toshiba und Western Digital sind von der Flut betroffen, berichtet „Die Welt“. Thailand ist nach China die größte Werkbank für Festplatten. Doch nicht nur die Produzenten müssen ihre Werke gegen die Wassermassen sichern. Auch zahlreiche Zulieferer, die Aufhängungen für die Schreib- und Leseköpfe und Motoren fertigen, seien von der Naturkatastrophe betroffen, heißt es weiter. Bis zu 30% weniger Festplatten sollen deshalb ausgeliefert werden.

Lager leeren sich

Die Preise für die Komponente sind um das Drei- bis Vierfache gestiegen, schreibt die Zeitung. Das betrifft vor allem Festplatten, die im Computer verbaut werden. Aber auch bei externen Platten wird mit Preissteigerungen gerechnet. Die Lager leeren sich, Neubestellungen würde nicht mehr entgegengenommen, heißt es.

Die Vorräte reichen bei den Händlern noch von drei bis acht Wochen. Produktionsverlagerungen seien nicht möglich, da die anderen Werke schon am Limit produzieren würden, berichtet das Blatt.

(ID:387054)