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RFID-Lesekopf Hybrid-Scanner mit dualer Antennentechnik

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Vom Kolibri inspiriert hat Panmobil einen Lesekopf entwickelt, mit dem sich tief ins Metall eingeschraubte und gut abgeschirmte RFID-Transponder auslesen lassen. Durch die duale Antennentechnik kommt der Schnabel problemlos mit allen gängigen RFID-Transpondern zurecht und beschreibt sie bei Bedarf.

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Der Nutzer gelangt mit dem langen, spitzen und zugleich flexiblen Lesekopf bis an die Stelle heran, wo sich der Transponder im Inneren des Bauteils befindet, und kann einen direkten Kontakt zwischen Gerät und Transponder herstellen.
Der Nutzer gelangt mit dem langen, spitzen und zugleich flexiblen Lesekopf bis an die Stelle heran, wo sich der Transponder im Inneren des Bauteils befindet, und kann einen direkten Kontakt zwischen Gerät und Transponder herstellen.
(Bild: Carl Stahl)

Da auf Oberflächen angebrachte Barcode-Etiketten oft nicht mehr auslesbar sind oder verloren gehen, werden RFID-Transponder von einigen Bauteilherstellern bereits in das Metall eingelassen oder dauerhaft mit dem Produkt verbunden. Dadurch lassen sich nicht nur große Teile wie Traversen oder Eisenbahnräder zuverlässig kennzeichnen, auch kleinere Bauteile wie ein Motorkolben sind so jederzeit sicher identifizierbar. Während das Metall den Transponder vor dem rauen Produktionsalltag schützt, schirmt das Metall selber aber auch den Transponder so gut ab, dass RFID-Erfassungsgeräte seine Funkwellen von außen nicht mehr empfangen können. Ein großes Problem für Prüfservice-Profis wie beispielsweise der Carl Stahl GmbH.

Ähnlich wie der Tüv beim Auto checkt das Prüfserviceunternehmen Carl Stahl GmbH checklistenbasiert beim Kunden vor Ort, ob die eingesetzten Bauteile und Komponenten alle sicherheitsrelevanten Bedingungen erfüllen, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Im Rahmen ihrer „Integrated Services“ prüfen Sie herstellerunabhängig beispielsweise Anschlagmittel, Hebezeuge, Lastaufnahmemittel oder Krananlagen. Sind Bauteile schadhaft, kann Carl Stahl diese sofort identifizieren und austauschen.

Auslesesystem ordnet gespeicherte Daten genau zu

Carl Stahl hat für seine Serviceprüfungen ein intelligentes Transponder-Auslesesystem entwickelt, welches Kunden und Ihre Bauteile anhand der auf dem Transponder gespeicherten Daten, jederzeit genau zuordnet. Die Informationen werden über mobile Auslesegeräte per Bluetooth auf die Tablets-PCs der Mitarbeiter übertragen, dort verarbeitet und dokumentiert. Eine speziell von Carl Stahl entwickelte, SAP-basierte, Software, arbeitet die vorhandenen Daten anhand einer elektronischen Checkliste ab. Im Anschluss wird dem Kunden ein digitales Zeugnis übergeben, welches die Sicherheitsbeurteilung der Bauteile enthält. Die Betreiber können sich so jederzeit darauf verlassen, dass alle ihre Komponenten zu 100 % funktionieren.

Direkter Kontakt zum RFID-Transponder

Jedoch standen die Prüftechniker vor dem Metall-Problem: eingepresste Transponder konnten Sie mit Ihren RFID-Erfassungsgeräten nicht mehr auslesen, weil das Metall die Funkwellen völlig isolierte. Die Lösung kommt von Panmobil: ein speziell entwickelter RFID-Lesekopf, der besonders für kleine und in Metall versenkte Transponder konstruiert wurde.

Inspiration: Kolibri

„Der Nutzer gelangt mit dem langen, spitzen und zugleich flexiblen Lesekopf bis an die Stelle heran, wo sich der Transponder im Inneren des Bauteils befindet, und kann einen direkten Kontakt zwischen Gerät und Transponder herstellen“, erzählt Peter Schmidt, Geschäftsführer von Advanced Panmobil Systems.

Egal ob zwei Millimeter kleine Mini-Transponder oder große und flache RFID-Tags: durch Panmobils duale Antennentechnik kommt der Schnabel problemlos mit allen gängigen RFID-Transpondern zurecht und kann sie zuverlässig auslesen und bei Bedarf zugleich beschreiben. Der „Körper“ des Kolibri-Schnabels besteht aus Panmobils intelligenten Smart Scanndy, ein mobiles Barcode-/RFID-Datenerfassungsgerät. Der Hybrid-Scanner kann alle gängigen Barcodes und/oder RFID-Daten per einfachen Tastendruck erfassen und die Daten per Bluetooth, WLAN, USB, FTP oder eMail, ohne vorherige Installation, an bestehende Warenwirtschafts- Systeme übertragen.

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