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Hydrauliksystem Hydraulikleitungen sicher verschrauben

Die neuen EO-3-Verschraubungen von Parker Hannifin, die das Unternehmen zur Cemat 2014 präsentiert, sollen eine einfachere, schnellere und sicherere Montage von Hydraulikleitungen und -schläuchen ermöglichen. Erreicht wird das mithilfe einer neuen Gewindetechnik.

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Parker Hannifin will mit seinem neuen Verschraubungskonzept EO-3 neue Maßstäbe setzen.
Parker Hannifin will mit seinem neuen Verschraubungskonzept EO-3 neue Maßstäbe setzen.
(Bild: Parker Hannifin)

Neue Geometrien und Materialien haben im Lauf der Jahre die Ermeto-Original-(EO-)Verschraubungen für Hydraulikleitungen von Parker Hannifin verbessert. Leckagen in Leitungssystemen sind heute deshalb, anders als früher, nicht auf Materialfehler, sondern hauptsächlich auf eine unsachgemäße Montage zurückzuführen. Abhilfe schafft hier das neue, schnell montierbare EO-3-Verschraubungssystem. Seine innovative Form und Technik heben die Leitungsmontage nach Angabe des Herstellers auf ein hohes Niveau an Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Erreicht wird das mit Hilfe einer neuen Gewindetechnik: Anders als alle bisherigen (DIN-Norm-)Verschraubungen basiert das EO-3-System auf einem 24°-Innenkonus mit integrierter Weichdichtung und einem kegelförmigen Verbindungsgewinde. Als weltweit erstes System ermöglicht die EO-3-Verschraubung die Kontrolle des Montageergebnisses von außen.

EO-3 für starre Rohre und flexible Schlauchverbindungen

Für die neuen Schraubverbindungen nutzt Parker die bereits im Markt eingeführten EO-Umformmaschinen. Anwender können mit den Maschinen, mit denen sie bislang beispielsweise die EO-2-Form-Rohrverbindungen produziert haben, auch EO-3-Verbindungen erstellen – ein wichtiger Beitrag zur Kostensenkung. Benötigt werden dazu nur die entsprechenden EO-3-Umformwerkzeuge.

Außer starren Rohrleitungen verlangen viele Anwendungen flexible Schlauchverbindungen. EO-3 ist für beide Varianten anwendbar. Auch die Anbindung an bestehende EO-2-Anschlüsse ist dank eines Adapters problemlos möglich. Damit lassen sich „alte“ Verbindungen praktisch ohne Mehraufwand auf das EO-3-System umrüsten oder erweitern. Wie der Hersteller angibt, bietet das neue Verschraubungssystem die vierfache Sicherheit und verzichtet auf die bislang gewohnte Standardbaureihen-Klassifizierung von LL, L und S. Bis auf wenige Ausnahmen gilt für alle Rohrgrößen eine einzige Druckstufe von 420 bar. Elastomermaterialien können anwendungs- und damit medienspezifisch gewählt werden.

Wo zu finden? Halle 25, Stand H12

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