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IBM-Supercomputer als Autodidakt und digitaler Assistent

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„Watson“ optimiert Beschaffungsmanagement

Spannend sind auch die Anwendungsmöglichkeiten in großen Logistikunternehmen, sowohl auf Hersteller- als auch auf Distributionsseite. Da „Watson“ selbst einschätzen kann, was er weiß und welche Bedeutung die Information hat, ist er in der Lage strategisch vorzugehen. Damit ist beispielsweise ein intelligentes Forecast-System denkbar, das Konjunkturzyklen und Volatilitäten im Markt vorhersieht und globale Lieferketten transparenter macht. Distributoren können damit ihr Beschaffungsmanagement weiter optimieren und ihre Angebote bedarfsgerechter ausrichten. Ein Zukunftsszenario beschreibt Vey so: „Sie kommen morgens ins Büro. Und über Nacht hat ihr digitaler Assistent verschiedene Vorschläge ausgearbeitet, wie Sie ihr Business in einem bestimmten Land neu aufstellen und Wachstum erzeugen können.“

Welche Vorteile und Nutzen die „Watson“-Technologie den Distributoren tatsächlich bringt, muss sich im Praxiseinsatz erst noch zeigen. Ganz ersetzen werden Cognitive Computersysteme wie „Watson“ die menschlichen Mitarbeiter aber nie. Dazu fehlen dem Rechner Neugier, Kreativität, Motivation und das psychologische Gespür in der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine ist daher kein Wettrennen. Vielmehr sind sie zusammen in der Lage als „Dreamteam“ Vertrieb, Kundenservice und Management auf ein neues Niveau anzuheben.

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