Berufskraftfahrer

Immer mehr sagen: „Nein, danke!“

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Dieser Befund ist alarmierend. Denn in Zukunft werden nicht weniger, sondern mehr Fernfahrer benötigt. „In den kommenden zehn bis 15 Jahren gehen etwa 250.000 der jetzt rund 660.000 Fahrer in den Ruhestand. Die Lücke kann durch Nachrücker nicht mehr gedeckt werden“, kommentiert Logistikexperte Prof. Dr. Dirk Lohre die Situation. Derzeit beginnen rund 3000 Menschen pro Jahr eine Ausbildung in diesem Beruf, während zwischen 10.000 und 15.000 Personen per Quereinstieg in die Branche wechseln. Um den künftigen Bedarf an Fahrern decken zu können, wären jedoch mindestens 25.000 Nachwuchskräfte pro Jahr nötig.

Zukunftsfähigkeit der Logistikbranche steht auf dem Spiel

Vor diesem Hintergrund ist die Zukunftsfähigkeit der Branche nicht mehr ausreichend gesichert. Der Beruf muss insgesamt attraktiver gestaltet und die Ausbildungsmöglichkeiten optimiert werden. „Berufseinsteiger wünschen sich, dass technische Innovationen konsequent angewandt werden. Hierzu zählen beispielsweise bessere Kommunikationsmöglichkeiten und mehr Komfort in der Fahrerkabine. Außerdem müssen wir Wege finden, die Abläufe am ‚Chaosfeld Rampe‘ zu optimieren, um zu viel Leerlauf bei den Fahrern zu vermeiden“, so Prof. Lohre weiter. Positiv zu beurteilen ist, dass die Fahrer, die bereits in dem Beruf arbeiten, Spaß an der Arbeit haben. 56 % würden ihren Beruf jederzeit wieder wählen.

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