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Tiefkühllogistik Immer schön cool bleiben

Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Bayerische Pilze & Waldfrüchte hat seine Produktions- und Lagerhallen am Firmensitz in Roding-Neubäu durch einen modernen Tiefkühltrakt erweitert. Um die Temperatur in der Tiefkühlhalle trotz vieler Staplerbewegungen konstant zu halten, hat sich das Unternehmen für das Schnelllauf-Tiefkühltor EFA-SST-TK-100 von Efaflex entschieden.

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Das Schnelllauf-Tiefkühltor EFA-SST-TK-100 von Efaflex ist bei Bayerische Pilze & Waldfrüchte seit August 2014 fortlaufend in Betrieb und absolviert an 300 Tagen im Jahr jeweils mindestens 200 Öffnungszyklen.
Das Schnelllauf-Tiefkühltor EFA-SST-TK-100 von Efaflex ist bei Bayerische Pilze & Waldfrüchte seit August 2014 fortlaufend in Betrieb und absolviert an 300 Tagen im Jahr jeweils mindestens 200 Öffnungszyklen.
(Bild: Efaflex)

„Seit August 2014 ist das Tor fortlaufend in Betrieb und absolviert an 300 Tagen im Jahr jeweils mindestens 200 Öffnungszyklen“, berichtet Franz Seidl, der technische Leiter bei Bayerische Pilze & Waldfrüchte. Das nachhaltig arbeitende Unternehmen will hierbei im Vergleich zu dem vorher genutzten Schiebetor nicht nur aus finanziellen Gründen Energie einsparen. Jede Öffnung des Schiebetors bedeutete einen entsprechend großen Kälteverlust, der wieder ausgeglichen werden musste. „Das neue Schnelllauf-Spiraltor öffnet und schließt so schnell, dass wir so gut wie keine Temperaturschwankungen mehr haben“, erklärt Seidl. Ein weiteres Tor, ein EFA-SRT trennt den Bereich vor der Tiefkühlhalle von weiteren höher temperierten Produktionsbereichen ab. Mit dieser Torschleuse herrschen vor dem Tiefkühltor konstant zwischen 3 und 5 °C mit dem Ergebnis, dass außen am Tor zur Tiefkühlhalle kein unnötiges Schwitzwasser mehr anfällt.

Problemloser Betrieb über die ganze Zeit

„Wir haben uns das Efaflex-Tiefkühltor in einem anderen Unternehmen angesehen. Aufgrund der langjährigen Zufriedenheit des Betreibers sowie nach Vergleichen und Einsicht in technische Unterlagen haben wir uns für diesen Hersteller entschieden“, berichtet der technische Leiter. „Bei uns läuft das Tor ebenfalls ohne Probleme.“ Stünde das Tor still, hätte das fatale Folgen: „Wir könnten nicht pünktlich liefern oder bei Handbetrieb würde das schlimm für unsere ganze Ware.“

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Trend zu Produkten, die sich positiv auf die Energiebilanz auswirken

Die Konstruktion des EFA-SST-TK-100 folgt dem Trend zu Produkten und Betriebsausrüstungen, die sich positiv auf die Energiebilanzen von Unternehmen auswirken. Das neue Schnelllauftor ist hoch belastbar und kann daher auch dauerhaft „taktend“ besonders in Kühlhäusern mit häufigen Ein- oder Auslagerungsprozessen effizient eingesetzt werden. Eine dynamische Torblatt- und Spiralführung AFM (Active Framework Mechanism) sorgt dafür, dass das Torblatt im geschlossenen Zustand in Richtung Torzarge zu einer umlaufenden Profildichtung hin verschoben wird und somit Tiefkühlbereiche nahezu hermetisch abschließt.

Lamellen des Torblattes bleiben eisfrei

Im Vergleich zu anderen Torkonstruktionen erfolgt die Torblattaufnahme in einer Spiralvorrichtung auf der äußeren, also der warmen Seite des Tores. Direkt in der Kältekammer werden Kontaktflächenheizungen eingesetzt, die in den umlaufenden Dichtprofilen, den Lamellendichtungen und im Kontaktleistenprofil integriert sind, um die Berührungsflächen der Dichtungen zum Torblatt, zum Boden und zu den einzelnen Lamellen des Torblattes eisfrei zu halten. Mit einem U-Wert von 0,62/m²K bei der Abmessung 4000 × 4500 mm bietet Efaflex nach eigenen Angaben ein besonders dichtes und gut isoliertes TK-Niedrigenergietor an. Die Isolation des EFA-SST-TK-100 mit EFA-AFM wird unter anderem durch die Verwendung von 100 mm starken, thermisch getrennten und isolierten EFA-Therm-Lamellen erreicht. Die Lamellen sind einzeln an den Scharnierbändern befestigt. Das sorgt für die Laufkultur, Langlebigkeit und Funktionalität, auch durch schnellen und einfachen Lamellenwechsel.

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