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Supply Chain Finance

In der Lieferkette steckt viel ungenutztes Kapital

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Neben der Möglichkeit für Lieferanten, früher Zahlungseingänge zu erhalten – zu Zinssätzen, die oft bei weitem besser sind als ihre eigene Zinsposition bei einer Kreditaufnahme – verdeutlicht die Studie außerdem die finanziellen Vorteile von SCF für Abnehmer von Lieferungen. Da ausstehende Verbindlichkeiten in Ihrer Dauer ausgedehnt werden, könnte SCF großen Einkäuferunternehmen zu bedeutsamen Betriebsmittelvorteilen verhelfen.

Die Studie zeigt, dass große Abnehmerfirmen in Deutschland in den Geschäftssegmenten Fertigung, Großhandel und Logistik Betriebsmittelvorteile in Höhe von 87,5 Mrd. Euro beschafft werden könnten. In Frankreich liegt dieser Wert bei 37,6 Mrd. Euro und in Großbritannien bei 19,7 Mrd. Euro. Eine potenzielle Liquiditätsfreisetzung von insgesamt 15,4 Mrd. Euro könnte laut der Studie den in Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn ansässigen Einkäuferunternehmen zuteil werden.

SCF ist bei begrenztem Kreditzugang ein „finanzielles Lebenselixier“

Phillip Kerle, Geschäftsführer von Demica, bemerkt: „Sei es in den aufstrebenden oder etablierten Märkten, SCF ist ein unverzichtbares Finanzierungsinstrument, das genutzt werden sollte, um das in der Lieferkette eingeschlossene Betriebskapital freizusetzen. Vor allem für Lieferanten in aufstrebenden Märkten, in denen die Kreditkosten hoch und alternative Finanzierungsmöglichkeiten begrenzt sind, kann sich SCF als finanzielles Lebenselixier erweisen. Käuferunternehmen, die SCF-Programme anbieten, profitieren gleichermaßen durch die Verlängerung von Zahlungsfristen und die damit einhergehende Erhöhung eigener Betriebsmittel.“

Weitere Infos zur Demica-Studie: Fabian Stetzler (fabian@lindsellmarketing.com), Lindsell Marketing, Tel.+44 (0) 207 087 8050.

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