Fördertechnik

Paletten per EBB-System transportieren

| Redakteur: Bernd Maienschein

Die Schnelligkeit des Speedporter-Systems und die dynamische Fahrzeugsteuerung ermöglichen hohe Transportleistungen.
Die Schnelligkeit des Speedporter-Systems und die dynamische Fahrzeugsteuerung ermöglichen hohe Transportleistungen. (Bild: RBS)

Mit ihrem Elektro-Boden-Bahn-(EBB-)Fahrzeugsystem Speedporter will die RBS Förderanlagen GmbH aus Gelnhausen neue Maßstäbe für den innerbetrieblichen Palettentransport setzen. Die Ladungsträger gelangen damit schnell, zuverlässig und flexibel an ihren Bestimmungsort.

Das EBB-System gewährleistet nach Unternehmensangaben hohe Transportleistungen von bis zu 450 Paletten pro Stunde bei gleichzeitig leisem Lauf. Zwei frequenzgeregelte Motoren wirken direkt auf die Antriebsräder. Dadurch ergeben sich hohe Beschleunigungswerte und zusätzliche Sicherheit, wie es heißt. Bei Ausfall eines Motors kann das Fahrzeug immer noch selbstständig in den Wartungsbereich fahren. Induktionsleitungen versorgen die einzelnen Fahrzeuge mit Energie und vermeiden Verschleiß sowie Abrieb. Auch die Fahrzeugkommunikation erfolgt kontaktlos. Das zweispurige Schienensystem umschließt die Laufrollen fast vollständig und schützt so gut vor Verschmutzungen. Darüber hinaus sind die Laufrollen für eine minimale Geräuschentwicklung PU-beschichtet. Die Fahrzeuge sind so konzipiert, dass unterschiedlichste Lastaufnahmemittel zum Einsatz kommen können. So ist auch der Transport von Paletten oder Behältern mit ein und demselben Fahrzeug möglich. Die zum System gehörenden Verteilweichen zeichnen sich durch besonders kurze Umschaltzeiten aus, die auch bei einer 1:1 Verteilung eine Transportleistung von 450 Fahrzeugen pro Stunde erlauben.

Fahrzeuge verständigen sich permanent untereinander

Gesteuert wird das Speedporter-Fahrzeugsystem durch die ebenfalls von RBS entwickelte Steuerung. Sie ist das Bindeglied zwischen dem übergeordneten Lagerverwaltungssystem und den einzelnen Fahrzeugen. Über die standardmäßige Visualisierung sind alle Fahraufträge, Fahrzeugdaten und Beladezustände in Echtzeit abrufbar. Zur Optimierung der Streckenlast sind die Fahrzeuge untereinander in ständigem Kontakt. So werden die Fahrgeschwindigkeiten den Erfordernissen selbstständig angepasst und die Weichen rechtzeitig umgestellt. Durch die hohe Positioniergenauigkeit können die Fahrzeuge im Übergabebereich zu den Auf- und Abgabestellen dicht aneinander gefahren werden. Auf der speziell für dieses Produkt eingerichteten Website sind weitere Details dokumentiert.

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