Industriereifen Industriereifen von Continental sorgen für sanften Champagner-Transport

Redakteur: Volker Unruh

In den weitläufigen, bis zu 35 m tiefen Kellereien des weltweit führenden Champagnerhauses Moët & Chandon im französischen Epernay kommt es beim Champagner-Transport nicht nur auf einen guten Grip der Staplerbereifung an. Seit zehn Jahren beliefert die Continental Reifen GmbH aus Hannover das Champagnerhaus Moët & Chandon mit Industriereifen.

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Die Gabelstapler bei Moët & Chandon sind mit dem Continental-Industriereifen SC20 bereift, da dieser keine Stoffe enthält, die Nitrosamine generieren. Bild: Continental
Die Gabelstapler bei Moët & Chandon sind mit dem Continental-Industriereifen SC20 bereift, da dieser keine Stoffe enthält, die Nitrosamine generieren. Bild: Continental
( Archiv: Vogel Business Media )

Dort wurden 2008 rund 36 Mio. Flaschen Champagner hergestellt. Gut 100 Mio. Flaschen lagern in den in die Kreidefelsen gehauenen Kellern des Champagner-Herstellers. Nach entsprechender Reifezeit steht der Transport der edlen Tropfen an. 80% der Champagner-Produktion werden exportiert, hauptsächlich in die USA und nach Japan.

Industriereifen-Abrieb darf den Champagner nicht belasten

Für den innerbetrieblichen Transport setzt Moët & Chandon etwa 90 Elektro-Gegengewichtsstapler der Marke Caterpillar ein, die aktuell mit dem Continental-Industriereifen SC20 bereift sind.

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Einer der wichtigsten Gründe für die Reifenwahl ist laut Continental, dass in den genannten Staplerreifen keine Stoffe enthalten sind, die Nitrosamine generieren. Damit bestehe keine Gefahr, dass Partikel aus dem Reifenabrieb das edle Getränk belasten.

Natürlich muss Moët & Chandon die Standards der Lebensmittelindustrie erfüllen, hat aber ohnehin die höchsten Qualitätsansprüche an seine Produkte und deren Fertigungsverfahren. Daher, so heißt es, sei der Champagner-Hersteller gleichermaßen von der Laufleistung und von den Traktions-Eigenschaften der Continental-Industriereifen überzeugt.

Auch die Federungseigenschaften der Industriereifen sind wichtig

Nicht zuletzt seien auch die Federungseigenschaften der Pneus wichtig. Zur Schonung des zerbrechlichen Transportgutes trägt dieses Konstruktionsmerkmal seinen Teil bei – damit die Korken nicht vorzeitig knallen, wie Continental anmerkt.

In den rund 28 km langen Weinkeller-Gängen von Moët & Chandon werden die Caterpillar-Stapler im Durchschnitt rund 600 Stunden pro Jahr genutzt. Bei Bedarf wird der Einschichtbetrieb um eine zweite Schicht ergänzt.

Moët & Chandon setzt zwei Mitarbeiter allein für die Betreuung der Elektro-Stapler ein, die ansonsten von der Firma Aprolis gewartet werden, einem Tochterunternehmen von Cat Lift Trucks, bei der Moët & Chandon auch die Stapler least.

Continental ist bei Industriereifen Erstausrüster von Cat Lift Trucks

Cat Lift Trucks setzt bereits in der Erstausrüstung auf Continental und verwendet bei Moët & Chandon das Industriereifen-Modell SC20 in den Größen 180/70 – 8 und 125/75 – 8.

Mit einer mobilen Reifenpresse ausgerüstet, führt Aprolis alle Reparaturen und Wartungsarbeiten in der Werkstatt des Champagnerproduzenten durch. Für die besonderen festlichen Gelegenheiten wird so der Getränke-Nachschub aus dem berühmtesten Anbaugebiet der Welt sichergestellt – schließlich knallt alle zwei Sekunden irgendwo auf der Welt ein Champagnerkorken der Marke Moët & Chandon.

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