Telekommunikation Informationslogistik ohne Medienbrüche

Autor / Redakteur: Dirk Backofen / Claudia Otto

Intelligente Technik beschleunigt Kommunikationsprozesse – das zeigt das Beispiel des Logistikunternehmens Greiwing. Dort pflegen alle Mitarbeiter die Kunden- und Auftragsdaten über eine Anwendung. Eine Bündelung der Kommunikationskanäle bringt zusätzliche Synergieeffekte.

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Viele Kunden senden ihre Aufträge immer noch per Fax an den Logistiker Greiwing. Eine Telekommunikationsanlage sorgt jedoch für die Bündelung sämtlicher telekommunikativer Dateneingänge und Weiterleitung in Outlook.Bild: Greiwing
Viele Kunden senden ihre Aufträge immer noch per Fax an den Logistiker Greiwing. Eine Telekommunikationsanlage sorgt jedoch für die Bündelung sämtlicher telekommunikativer Dateneingänge und Weiterleitung in Outlook.Bild: Greiwing
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Faxgerät hat trotz E-Mail-Kommunikation und Internet in vielen Unternehmen noch nicht ausgedient. Im Gegenteil: Bis heute übermitteln selbst namhafte Großkunden ihre Aufträge an das Logistikunternehmen Greiwing logistics for you GmbH meist per Fax.

Fax bleibt wichtiges Kommunikationsmittel

Auch umgekehrt bestätigen die Disponenten die beauftragten Dienstleistungen in der Regel mit Papier und Faxgerät. Zur anschließenden Auftragsabwicklung tauschen sich die Mitarbeiter mit ihren Kunden und Partnern im In- und Ausland per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz aus.

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„Jeder Kontakt startet eine Prozesskette“, erläutert Greiwing-Geschäftsführer Klaus Beckonert. „Mitarbeiter geben Aufträge in das System ein, planen Fahrten und disponieren unsere Hochsilo- und Lagerkapazitäten. Gegebenenfalls müssen sie Datensätze aktualisieren.“ Geschwindigkeit sei dabei Trumpf, da der Betrieb aus dem Münsterland auf den Transport empfindlicher technischer und chemischer Produkte spezialisiert ist.

Medienbrüche bei Faxversand kosten viel Zeit

Geschwindigkeit ist jedoch nicht die Stärke eines Faxgeräts, denn jedes Fax führt zu Medienbrüchen, die Zeit, Kosten und Fehler verursachen: Jedes Fax muss erst einem Bearbeiter zugeordnet werden, der die Anfrage zur Bearbeitung in den PC eintippt, das Ergebnis auf Papier ausdruckt und händisch faxt.

Greiwing wollte daher alle Kommunikationskanäle am PC zusammenführen und Medienbrüche beseitigen. Im ersten Schritt hat das Familienunternehmen daher in der Zentrale im nordrhein-westfälischen Greven eine Telekommunikationsanlage installiert und die fünf weiteren deutschen Standorte an diese angeschlossen.

Zentrale Kommunikationsanlage installiert

An diese Anlage haben Telekom-Techniker auch die zentralen PC-Anwendungen zum Kundenbeziehungsmanagement und zur Fahrten- und Lagerdisposition gehängt. Dies taten sie, ohne Datensätze zu verändern oder den Tagesbetrieb zu stören.

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